Die Szene wurde nicht live gezeigt, Meldungen über den Sturz tauchten erst später in der Etappe auf. Uijtdebroeks konnte wieder aufsitzen und die Etappe beenden, doch unmittelbar nach dem Ziel wuchs die Sorge, als er vom Rad stieg und direkt in einen Krankenwagen ging.
Unmittelbare Behandlung nach dem Ziel
Uijtdebroeks erhielt im Zielbereich medizinische Hilfe und kehrte wenig später mit stark bandagiertem linken Handgelenk und Unterarm zurück. Kurz vor Ort sagte er: „Ich spüre etwas in meiner Hand“, wie Sporza berichtete.
Dass der 22-Jährige direkt die medizinische Betreuung aufsuchte, unterstrich die Ernsthaftigkeit der Situation, auch wenn er noch bis zur Linie gefahren war. Movistar hat bislang kein offizielles Update zum Ausmaß der Verletzung veröffentlicht.
Der Sturz ereignete sich an einem fordernden Renntag, der sowohl die Etappe als auch das Gesamtklassement prägte. Die 3. Etappe führte über den Puerto de Tibi als Schlüsselanstieg, gefolgt von einer schnellen, technisch anspruchsvollen Anfahrt ins Ziel, die offensives Rennen begünstigte.
Mehrere Teams erhöhten am Anstieg das Tempo, zogen das Feld in die Länge und steigerten den Stress im Peloton. Auch nach der Kuppe blieb das Rennen offen; wiederholte Attacken auf dem Plateau und in der Abfahrt ermöglichten schließlich einer kleinen Gruppe, sich abzusetzen und den heranjagenden Sprintzug knapp auf Distanz zu halten.
Für Fahrer im Hintertreffen waren Positionierung und Konzentration den ganzen Nachmittag über entscheidend. Die Kombination aus Klettern, Abfahren und einem Hochgeschwindigkeitsfinale schuf Bedingungen mit permanentem Sturzrisiko, zumal die Teams um Kontrolle rangen und ihre Kapitäne in Stellung brachten.
Ungewissheit über die kommenden Tage
Das genaue Ausmaß von Uijtdebroeks’ Verletzung ist derzeit unklar. Er wurde zu Scans und weiteren Untersuchungen geschickt, nähere Informationen werden nach Vorliegen der Ergebnisse erwartet.
Der Zeitpunkt ist für Movistar besonders unglücklich. Uijtdebroeks war als einer der zentralen Gesamtklassementsfahrer zur Volta a Comunitat Valenciana angereist und hatte sich vor dem Sturz aktiv ins Rennen eingebracht.
Aktuell steht seine Gesundheit im Vordergrund, nicht das Rennergebnis. Bis die medizinischen Untersuchungen abgeschlossen sind und Movistar ein Update gibt, bleibt sein Weitermachen bei der Volta a Comunitat Valenciana fraglich.
„Nach seinem Sturz gestern auf der dritten Etappe der Volta a la Comunitat Valenciana leidet der belgische Fahrer unter starken Schmerzen im Handgelenk, ohne erkennbare knöcherne Verletzung. Er wird heute nicht mehr starten.“
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
🇪🇸 #VCV2026 🏁 Etapa 3: Protagonistas en la temprana fuga con Raúl G. Pierna. El tricantino coronó primero el puerto de Tibi y, posteriormente, fue cazado a 28 km de la meta.
En una nerviosa jornada donde no nos libramos de sendas caídas; entre ellos, Cian Uijtdebroeks e Iván