Besorgnis um Cian Uijtdebroeks: Movistars neue Hoffnung fürs Gesamtklassement nach Sturz bei der Volta a Comunitat Valenciana im Krankenwagen behandelt

Radsport
Freitag, 06 Februar 2026 um 18:15
Cian Uijtdebroeks als potenzieller Grand-Tour-Schlüsseltransfer für Movistar?
Beunruhigende Szenen um Cian Uijtdebroeks auf der 3. Etappe der Volta a Comunitat Valenciana, nachdem der Movistar-Profi rund 50 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt war.
Die Szene wurde nicht live gezeigt, Meldungen über den Sturz tauchten erst später in der Etappe auf. Uijtdebroeks konnte wieder aufsitzen und die Etappe beenden, doch unmittelbar nach dem Ziel wuchs die Sorge, als er vom Rad stieg und direkt in einen Krankenwagen ging.

Unmittelbare Behandlung nach dem Ziel

Uijtdebroeks erhielt im Zielbereich medizinische Hilfe und kehrte wenig später mit stark bandagiertem linken Handgelenk und Unterarm zurück. Kurz vor Ort sagte er: „Ich spüre etwas in meiner Hand“, wie Sporza berichtete.
Dass der 22-Jährige direkt die medizinische Betreuung aufsuchte, unterstrich die Ernsthaftigkeit der Situation, auch wenn er noch bis zur Linie gefahren war. Movistar hat bislang kein offizielles Update zum Ausmaß der Verletzung veröffentlicht.

Eine nervöse und selektive Etappe

Der Sturz ereignete sich an einem fordernden Renntag, der sowohl die Etappe als auch das Gesamtklassement prägte. Die 3. Etappe führte über den Puerto de Tibi als Schlüsselanstieg, gefolgt von einer schnellen, technisch anspruchsvollen Anfahrt ins Ziel, die offensives Rennen begünstigte.
Mehrere Teams erhöhten am Anstieg das Tempo, zogen das Feld in die Länge und steigerten den Stress im Peloton. Auch nach der Kuppe blieb das Rennen offen; wiederholte Attacken auf dem Plateau und in der Abfahrt ermöglichten schließlich einer kleinen Gruppe, sich abzusetzen und den heranjagenden Sprintzug knapp auf Distanz zu halten.
Für Fahrer im Hintertreffen waren Positionierung und Konzentration den ganzen Nachmittag über entscheidend. Die Kombination aus Klettern, Abfahren und einem Hochgeschwindigkeitsfinale schuf Bedingungen mit permanentem Sturzrisiko, zumal die Teams um Kontrolle rangen und ihre Kapitäne in Stellung brachten.

Ungewissheit über die kommenden Tage

Das genaue Ausmaß von Uijtdebroeks’ Verletzung ist derzeit unklar. Er wurde zu Scans und weiteren Untersuchungen geschickt, nähere Informationen werden nach Vorliegen der Ergebnisse erwartet.
Der Zeitpunkt ist für Movistar besonders unglücklich. Uijtdebroeks war als einer der zentralen Gesamtklassementsfahrer zur Volta a Comunitat Valenciana angereist und hatte sich vor dem Sturz aktiv ins Rennen eingebracht.
Aktuell steht seine Gesundheit im Vordergrund, nicht das Rennergebnis. Bis die medizinischen Untersuchungen abgeschlossen sind und Movistar ein Update gibt, bleibt sein Weitermachen bei der Volta a Comunitat Valenciana fraglich.
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