„Puck kam gegen Ende stark auf“ – Lucinda Brand hält Pieterses Aufholjagd stand, Kontrahentin hadert: „Ich habe es mir selbst verbaut“

Cyclocross
Donnerstag, 01 Januar 2026 um 19:00
LucindaBrand
Lucinda Brand fasste ihren jüngsten Sieg beim GP Sven Nys Baal gewohnt nüchtern zusammen und sprach von einem Rennen, das eher von Kontrolle als von Angriffslust geprägt war.
„Hier ist es immer hart, das wirkt natürlich nach“, sagte Brand laut Sporza im Ziel.
„Vielleicht brauchte die Konkurrenz etwas länger, um ins Rennen zu finden. Puck kam gegen Ende stark auf. Ich bin ein Tempo gefahren, das ich durchziehen konnte.“
Diese Herangehensweise prägte das Rennen vom ersten Umlauf an. Brand setzte sich früh an die Spitze und baute rasch einen entscheidenden Vorsprung auf, ohne zu überziehen. Stattdessen fand sie in einen Rhythmus, der ihr erlaubte, Kurs und Abstände zu kontrollieren, ohne ins Risiko zu gehen.

Pieterse: „Da habe ich es mir selbst verbaut“

Für Puck Pieterse hing das Rennen an einem frühen Moment. „Ich kam eigentlich gut weg“, erklärte sie. „Dann kamen wir zu den Stufen. Die waren nicht komplett abgedeckt, ich trat auf rutschiges Holz und rutschte weg. Dadurch musste ich sofort hinterherjagen.“
Dieser Ausrutscher wurde teuer. „Ich sah, dass Lucinda zusammen mit Zoe und Jolanda bereits eine Lücke hatte“, sagte Pieterse. „Für mich habe ich es da verbockt. Ich habe versucht, schnell wieder meinen Rhythmus zu finden, aber ich kam nicht mehr ins Rennen zurück.“
Trotz des Rückschlags blieb die Hoffnung. „Natürlich hoffte ich, wieder heranzukommen“, fügte sie an. „Ich wusste, sie müsste irgendwann einen Fehler machen, aber das passierte nicht.“
Am Ende war der Unterschied klar. Brand fuhr kontrolliert und diktierte das Rennen nach ihren Bedingungen, während Pieterse die Folgen eines frühen Fehlers managen musste. In Baal siegte Kontrolle vor Risiko – und Brand ließ ihrer Rivalin keine Öffnung.
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