Der
Weltcup in Maasmechelen lieferte heute im Frauenrennen Hochspannung: Erstmals seit Jahren verpassten sowohl
Lucinda Brand als auch Ceylin del Carmen Alvarado das Podium – und machten damit den Weg frei für andere.
Puck Pieterse nutzte die Chance konsequent und feierte ihren zweiten Saisonsieg.
Maasmechelen-Sieg für Puck Pieterse – wie Alpecin den Doppelerfolg schaffte
Der Kurs war trocken, der Start extrem schnell. Maasmechelen ist geprägt von steilen Böschungen, vielen Kurven und ständigen Antritten – ideal für technisch starke Fahrerinnen, aber gnadenlos nach einem schwachen Start. Die Abstände öffneten sich rasch: Leonie Bentveld holte den Holeshot, Marie Schreiber hatte zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt ein Defektpech, während
Lucinda Brand schlecht ins Rennen kam.
Ende der zweiten Runde führte
Puck Pieterse mit kleinem Vorsprung vor Hélène Clauzel Fouquenet, Blanka Kata Vas und Sara Casasola. Ceylin del Carmen Alvarado lag 1 Sekunde zurück,
Lucinda Brand 25 Sekunden – überraschend nur auf Rang zehn. Das Duo machte im Rennverlauf Plätze gut, doch der Sieg schien sich zwischen zwei anderen zu entscheiden: Fouquenet schloss in Runde 5 zu Pieterse auf, erlitt jedoch direkt danach einen Plattfuß.
Pieterse fuhr nun solo vorneweg, während Fouquenet sich erst an Casasola und dann an Alvarado vorbeiarbeitete und wieder auf Rang zwei sprang. Am Ende stellte Alvarado jedoch den Doppelerfolg für Alpecin - Premier Tech sicher.