An diesem Wochenende steht eines der meist erwarteten Cross-Rennen der Saison 2025/26 an: der Benidorm-World-Cup.
Mathieu van der Poel hat seine Teilnahme noch nicht bestätigt, ist aber dennoch der große Name rund um das spanische Event; Landesmeister
Felipe Orts hat seine Sicht auf den Niederländer und das Rennen geteilt.
Benidorm-World-Cup 2025/26 – wartet Van der Poel auf den Start?
Van der Poel führt aktuell den World Cup an und hat, wenn er es will, den Gesamtsieg praktisch in der Tasche. Er wird kommende Woche in Maasmechelen und Hoogerheide starten, um die Serie abzuschließen, hat aber über das Rennen an diesem Sonntag noch nicht entschieden. Da er unweit von Benidorm lebt, gilt seine Teilnahme jedoch als wahrscheinlich.
Die Verletzung von Laurens Sweeck und die Ausfälle von Thibau Nys brachten ihn an die Spitze und zum Topfavoriten auf einen Titel, der zugleich seinen Fokus auf die WM in Hulst schärfen würde. Dort will Van der Poel Erik De Vlaeminck als Fahrer mit den meisten Regenbogentrikots der Geschichte übertreffen (beide stehen bei sieben). Zuvor wartet der Benidorm-World-Cup.
Zur Einstimmung gab
Felipe Orts, ein Lokalmatador aus dem Umland von Benidorm, selbst
AS ein Interview über die anstehende Aufgabe. „Ich will um den Sieg kämpfen. Mir ist klar, wie schwierig das wird, und alle erwarten, dass ich meinen sechsten Platz aus dem Vorjahr verbessere: ‚Wenn nicht, ist es ein Misserfolg‘. Aber es ist ein Rennen, in dem jede Position hart umkämpft ist. Der kleinste Fehler kann dich mehrere Plätze kosten oder einbringen“, erklärte Orts und skizzierte die Schwierigkeit des Benidorm-World-Cup.
„Die Idee war, mit Frische und Selbstvertrauen nach Benidorm zu kommen. Wout van Aert wird nicht dabei sein (er verletzte sich am Knöchel beim Exact Cross Mol), aber der Rest wird Vollgas geben. Thibau Nys wird bereit sein, und auch
Mathieu van der Poel. Ich will um das Podium kämpfen, dann wird das Rennen entscheiden. Ein Top 10 wäre ein gutes Ergebnis, und ein achter oder neunter Platz wäre keine Enttäuschung“, fügte er an.
Der überragende Mathieu van der Poel
Van der Poel dürfte in Benidorm an der Startlinie stehen. Was bedeutet das? Abgesehen von Pech oder Sturz wird der Niederländer wohl dominieren. Entsprechend scherzt
Felipe Orts über das Duell mit dem Größten im Cross.
„In den vergangenen zwei Jahren hat ihn nur eine Laterne stoppen können (gemeint ist der Sturz des Weltmeisters vor ein paar Jahren auf diesem Kurs, Anm.). Auf dem Papier ist er der klare Favorit. Dann kann es doch anders laufen, denn mit einem kleinen Fehler gehst du vom Sieg auf raus aus den Top 3. Das ist ihm passiert.“
Abseits von
Mathieu van der Poel, so erklärt
Felipe Orts, ist bereits ein Platz in den Top 10 ein Erfolg. Cyclocross ist – Van der Poel ausgenommen – viel dichter besetzt als der Straßenradsport.