Tadej Pogacar hat die Konkurrenz in der Saison 2026 nicht nur bei den größten Rennen des internationalen Radsports überstrahlt, sondern auch in der Siegesstatistik deutlich hinter sich gelassen. Der slowenische Superstar führt die Rangliste der erfolgreichsten Fahrer bei Rennen ab der Kategorie 2.1 souverän an. Mit sieben Erfolgen Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger
Paul Magnier setzt sich Pogacar klar an die Spitze. Dahinter teilen sich
Remco Evenepoel und Tim Merlier den dritten Platz. Auch
Isaac del Toro, Jonas Vingegaard und zahlreiche der stärksten Sprinter der Welt sind in den vorderen Positionen vertreten.
Mit insgesamt 22 Siegen war Pogacar 2026 der erfolgreichste Fahrer des Pelotons. Der Slowene erreichte damit eine beeindruckende Bilanz und distanzierte seine Konkurrenten deutlich. Paul Magnier folgt mit 15 Erfolgen auf dem zweiten Rang, während Remco Evenepoel und Tim Merlier mit jeweils 14 Siegen gemeinsam Platz drei belegen. Damit liegen gleich drei Fahrer innerhalb von nur einem Sieg hinter Magnier, während Pogacar an der Spitze einen komfortablen Vorsprung behauptet.
Pogacar an der Spitze: Auch Sprinter und Rundfahrtspezialisten überzeugen
Ein Blick auf die weiteren Platzierungen verdeutlicht, wie unterschiedlich die erfolgreichsten Fahrer der Saison aufgestellt sind. Sowohl ausgewiesene Sprint- und Klassikerspezialisten als auch starke Rundfahrer haben sich mit zahlreichen Erfolgen in der Rangliste etabliert. Matthew Brennan, Jonathan Milan, Isaac del Toro und Jonas Vingegaard kommen allesamt auf zwölf Siege und teilen sich damit den nächsten Platz hinter dem Spitzentrio.
Auch Jasper Philipsen erreichte mit zehn Erfolgen eine zweistellige Siegesausbeute. Matteo Malucelli folgt mit neun gewonnenen Rennen und reiht sich damit ebenfalls unter den erfolgreichsten Profis des Jahres ein.
Komplettiert wird die Spitzengruppe von vier weiteren prominenten Namen: Wout Van Aert, Mathieu van der Poel, Paul Seixas und Thomas Silva verbuchten jeweils acht Siege. Damit unterstreicht die Statistik, dass sich neben den dominierenden Rundfahrern auch vielseitige Klassikerjäger und junge Talente regelmäßig gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnten.
Remco Evenepoel zählt auch 2026 zu den erfolgreichsten Fahrern im internationalen Peloton. Mit insgesamt 14 Siegen teilt sich der Belgier den dritten Platz in der Jahreswertung mit Tim Merlier und liegt damit hinter Tadej Pogacar und Paul Magnier.
Die Fahrer mit den meisten Siegen 2026
| Rang nach Siegen | Fahrer | Siege |
| 1 | Tadej Pogacar | 22 |
| 2 | Paul Magnier | 15 |
| 3 | Remco Evenepoel | 14 |
| 3 | Tim Merlier | 14 |
| 5 | Matthew Brennan | 12 |
| 5 | Jonathan Milan | 12 |
| 5 | Isaac del Toro | 12 |
| 5 | Jonas Vingegaard | 12 |
| 9 | Jasper Philipsen | 10 |
| 10 | Matteo Malucelli | 9 |
| 11 | Wout van Aert | 8 |
| 11 | Mathieu van der Poel | 8 |
| 11 | Paul Seixas | 8 |
| 11 | Thomas Silva | 8 |
22 Siege für Tadej Pogacar: Dominanz bei Klassikern und Rundfahrten
Pogacars Vorsprung in der Jahreswertung ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Saison, in der er sowohl bei den prestigeträchtigsten Eintagesrennen als auch bei den großen Rundfahrten Maßstäbe setzte. Mit
22 Erfolgen im Jahr 2026 führte der Slowene die Siegesstatistik an. Besonders bemerkenswert war dabei seine Vielseitigkeit: Neben vier bedeutenden Klassikersiegen dominierte er mehrere hochkarätige Etappenrennen und einmal mehr die Tour de France.
Bei den Eintagesrennen triumphierte Pogacar bei Strade Bianche, Milano-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt und Lüttich–Bastogne–Lüttich. Auch bei den Rundfahrten war er kaum zu schlagen. Bei der Tour de Romandie verbuchte er fünf Siege, bei der Tour de Suisse vier und bei der Tour de France sogar sechs. Darüber hinaus sicherte sich der Slowene bei allen drei Wettbewerben den Gesamtsieg und untermauerte damit seine herausragende Stellung im internationalen Radsport.
Seine Erfolgsserie setzte Pogacar anschließend bei der Vuelta a Espana fort, wo er drei Etappensiege feierte. Doch ausgerechnet bei der Spanien-Rundfahrt fand seine Saison ein abruptes Ende. Nach einem Sturz auf der achten Etappe musste der Slowene das Rennen aufgeben und seine Saison vorzeitig beenden. Trotz dieses bitteren Rückschlags reichte seine beeindruckende Bilanz aus, um das Jahr als erfolgreichster Fahrer des Pelotons abzuschließen und die Konkurrenz in der Siegesrangliste deutlich auf Distanz zu halten.
| Rennen | Etappensiege | Gesamtsieg | Gesamt |
| Strade Bianche | 1 | 0 | 1 |
| Milano-Sanremo | 1 | 0 | 1 |
| Flandern-Rundfahrt | 1 | 0 | 1 |
| Lüttich–Bastogne–Lüttich | 1 | 0 | 1 |
| Tour de Romandie | 4 | 1 | 5 |
| Tour de Suisse | 3 | 1 | 4 |
| Tour de France | 5 | 1 | 6 |
| Vuelta a España | 3 | 0 | 3 |
| Gesamt | 19 | 3 | 22 |