„Von jetzt an gehe ich definitiv auf den Sieg“ – Antonio Tiberi ist bei der UAE Tour der Mann, den es zu schlagen gilt

Radsport
durch Nic Gayer
Mittwoch, 18 Februar 2026 um 21:00
antoniotiberi
Antonio Tiberi ist stark in die Saison gestartet und zeigte bei der Volta a la Comunitat Valenciana ein Niveau, das ihm Gesamtrang vier einbrachte. Seine Formkurve zeigte weiter nach oben – und bei der UAE Tour sehen wir womöglich das bislang höchste Leistungsniveau des Italieners.
„Es ist unglaublich. Das ist ein Traum für mich, und ich muss erst realisieren, was ich geschafft habe“, erklärte Tiberi in einer Pressemitteilung. „Ich bin mit richtig guten Gefühlen schon aus den Trainingslagern gekommen. Dann habe ich in meinem ersten Rennen gemerkt, dass ich schon nah dran bin. Ich habe auf diesen Moment gewartet, und heute ist er endlich gekommen.“

Erster Sieg seit vier Jahren – und plötzlich Mann in Gelb

Das Emirate-Rennen begann für den Italiener überraschend stark: Im Bergaufsprint fuhr er auf Rang drei. Das deutete bereits an, was folgen würde. Im Zeitfahren der 2. Etappe behauptete Tiberi trotz der starken Spezialisten seine Position in den Top 10. Alles war angerichtet, damit der Kapitän von Bahrain Victorious eine starke Gesamtwertung fährt. Doch kaum jemand hätte erwartet, dass er Remco Evenepoel, Isaac del Toro und Felix Gall bereits auf den ersten Kilometern des Jebel Mobrah distanziert. Es war sein erster Etappensieg seit vier Jahren – und erst der zweite seiner Karriere.

Der neue Führende der Gesamtwertung

Der Auftakt des finalen, sechs Kilometer langen Anstiegs fiel so hart aus, dass dort bereits die Vorentscheidung fiel. Anschließend besaß Tiberi die Kraft, seinen Vorsprung auf Isaac del Toro bis ins Ziel zu verteidigen. Der Mexikaner gilt nun als sein härtester Rivale, doch Tiberi führt mit 21 Sekunden – bei noch vier verbleibenden Etappen, darunter eine weitere Bergankunft am Jebel Hafeet.
„Es ist umso spezieller, das an so einem schweren Anstieg hier in den VAE zu schaffen. Ich bin mit dem Ziel hergekommen, in die Top fünf zu fahren, vielleicht sogar in die Top drei. Ich denke, heute habe ich gezeigt, dass ich auch den Sieg bei der UAE Tour anvisieren kann – und ab jetzt werde ich definitiv auf Sieg fahren.“
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