Van der Poel und Alpecin-Deceuninck: Dominanz mit Ansage

Radsport
durch Nic Gayer
Freitag, 04 April 2025 um 10:32
mathieuvanderpoel 2

Diesen Sonntag ist es endlich soweit: die Flandern-Rundfahrt 2025 steht auf dem Programm. Alpecin-Deceuninck reist als Titelverteidiger an, und alle Augen ruhen auf Mathieu van der Poel. Der Niederländer peilt seinen vierten Sieg bei der Monumentalrundfahrt an – ein Rekord, der seinen Status als Klassikerjäger weiter untermauern würde.

Van der Poel und sein Teamkollege Jasper Philipsen äußerten sich zuletzt kritisch über die Rennstrategien ihrer Rivalen. Besonders bei der E3 Saxo Classic störte sich van der Poel daran, wie die Konkurrenz das Rennen gestaltete, nachdem er und andere Favoriten durch einen frühen Sturz ausgebremst wurden. Auch Philipsen stellte infrage, ob die Spitzenteams in Gent-Wevelgem klug agierten, da aus seiner Sicht mehr Fahrer hätten zusammenarbeiten müssen, um Mads Pedersen im Finale zu stellen.

Trotz des Chaos bei der E3 demonstrierte van der Poel seine Überlegenheit und siegte mit großem Vorsprung. Für Teamchef Christoph Roodhooft ist die Botschaft klar: Alpecin-Deceuninck setzt auf sich selbst. „Ich weiß nicht, was die anderen Teams versuchen werden – und es ist mir auch egal“, erklärte er gegenüber Cyclingnews. „Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir die großen Klassiker gewinnen können. Doch je mehr wir gewinnen, desto schwieriger wird es, diesen Erfolg zu wiederholen.“

Während van der Poel dem Showdown am Sonntag entgegenblickt, stellt sich die Frage: Ist dies die stärkste Version des Niederländers, die wir je gesehen haben? „Möglicherweise“, sagt er selbst. „Ich war sehr gut bei der E3 und auch in Sanremo. Bis jetzt läuft alles nach Plan – mal sehen, was am Sonntag passiert.“

Klatscht 0Besucher 0
Schreiben Sie einen Kommentar