"Und dann passieren Stürze wie dieser..." - Nils Politt sieht eine offensichtliche Erklärung für den Unfall bei Dwars Door Vlaanderen 2024, bei dem sich Wout van Aert das Schlüsselbein brach

Radsport
durch Nic Gayer
Donnerstag, 28 März 2024 um 12:00
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Dwars Door Vlaanderen 2024 nahm am Mittwoch in der Mitte des Rennens eine dramatische Wendung, als ein Massensturz viele der vor dem Rennen favorisierten Fahrer zu Fall brachte. Nils Politt war mittendrin, konnte aber glücklicherweise einen Sturz knapp vermeiden.
Biniam Girmay, Mads Pedersen, Wout van Aert und Jasper Stuyven waren allesamt Opfer des Zwischenfalls, die beiden Letztgenannten erlitten sogar Schlüsselbeinbrüche. "Ich kann mir dreimal auf den Helm klopfen, dass ich nicht gestürzt bin", sagte Politt nach dem Rennen in einem Interview mit Radsport-news-com. "Es passierte direkt neben mir. Das hat sich nicht gut angehört."
Politt glaubt jedoch zu wissen, warum und wie es zu dem Crash kam: "Wir kommen da mit 80 km/h runter und jeder weiß, dass wir danach in eine Straße kommen, die nur für ein Auto breit ist", erklärt der Deutsche vom UAE Team Emirates. "Jeder wollte vorne sein und musste es auch, denn es ging am Kanarieberg schnell wieder bergauf. Aber das ist leider auch einer der Klassiker."
"Wir waren schon vorher ziemlich schnell hochgefahren und jeder war am Limit und trotzdem will jeder wieder vorne mit dabei sein. Und dann passieren solche Stürze", resümiert Politt. Der 30-Jährige kam am Ende auf Platz 12 ins Ziel, Matteo Jorgenson holte den Sieg.

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