Vom 16. bis 20.09.2026 steht für das Peloton die
Tour de Luxembourg auf dem Programm. Mit
Mathieu van der Poel am Start erhält die fünftägige Rundfahrt zusätzliche Strahlkraft und gilt als wichtiger Baustein auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf die Etappen und analysieren die Favoriten auf den Gesamtsieg.
Die
Geschichte der Rundfahrt reicht bis ins Jahr 1935 zurück. Die ersten drei Austragungen gewann mit Mathias Clemens ein Lokalmatador. Über viele Jahrzehnte war die Tour de Luxembourg stark von einheimischen Fahrern geprägt, entsprechend stammten zahlreiche frühe Sieger aus dem kleinen Großherzogtum – darunter auch der legendäre Charly Gaul, der Luxemburg in den 1950er-Jahren zu großen Erfolgen bei der Tour de France führte.
Von Charly Gaul bis zu den Stars der Gegenwart
Mit den Jahrzehnten gewann die Rundfahrt zunehmend an internationalem Renommee. Große Namen wie Freddy Maertens und Bernard Hinault verewigten sich in der Siegerliste. Rund um die Jahrtausendwende kamen unter anderem Lance Armstrong und Luxemburgs eigener Frank Schleck hinzu.
Eine entscheidende Rolle spielt traditionell das hügelige Terrain, auf dem sich immer wieder ausgewiesene Klassiker-Spezialisten durchsetzen konnten – darunter Greg Van Avermaet. Gleichzeitig bietet die Rundfahrt genügend Möglichkeiten für starke Zeitfahrer und Kletterer. In den 2020er-Jahren trugen sich Diego Ulissi, Joao Almeida, Mattias Skjelmose, Marc Hirschi und Antonio Tiberi in die Siegerliste ein, ehe Brandon McNulty 2025 den Gesamtsieg holte.
| Etappe | Datum | Wochentag | Startort | Zielort | Distanz | Terrain | CET Start | CET Ziel |
| 1 | 16.09.2026 | Mittwoch | Luxembourg – Knuedler | Luxembourg – Fëschmaart | 157 km | Hügelig | 14:50h | 18:25h |
| 2 | 17.09.2026 | Donnerstag | Differdange/Niederkorn | Junglinster | 167 km | Flach | 14:35h | 18:20h |
| 3 | 18.09.2026 | Freitag | Wiltz | Diekirch | 180 km | Hügelig | 14:00h | 18:05h |
| 4 | 19.09.2026 | Samstag | Ettelbruck | Ettelbruck | 20,4 km | Einzelzeitfahren | 16:09h | 18:25h |
| 5 | 20.09.2026 | Sonntag | Mersch | Luxembourg – Limpertsberg | 177 km | Hügelig | 12:20h | 16:20h |
Vorschau Gesamtwertung Tour de Luxembourg 2026
Die Entscheidung um den Gesamtsieg dürfte vor allem im Einzelzeitfahren fallen, während die hügeligen Etappen das Feld der ernsthaften Anwärter zuvor ausdünnen werden. Das Aufgebot ist nicht ganz so hochkarätig wie in einigen der vergangenen Jahre, weshalb Mathieu van der Poel als klarer Hauptfavorit ins Rennen geht. Es fehlen sowohl absolute Top-Kletterer, die den Niederländer an längeren Anstiegen entscheidend distanzieren könnten, als auch Mannschaften, die ihn mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit taktisch massiv unter Druck setzen können.
Auf den längeren Anstiegen könnten vor allem Igor Arrieta und Davide Piganzoli zu einer Gefahr werden. UAE Team Emirates - XRG und Visma - Lease a Bike wissen, wie man solche Rundfahrten gewinnt, treten in Luxemburg allerdings mit sehr jungen Aufgeboten an, in denen auch U23-Fahrer ihre Chancen erhalten. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist Aurelien Paret-Peintre, der in diesem Feld zu den ernsthaften Anwärtern auf eine vordere Platzierung zählt.
Im Zeitfahren dürfte Soren Kragh Andersen der Mann sein, den Van der Poel besonders im Auge behalten muss. Abseits des Kampfes gegen die Uhr könnten vor allem mannschaftliche Stärke und taktische Varianten zu den entscheidenden Waffen gegen den Niederländer werden. Auch Andrea Bagioli, Andreas Raccagni, Mikkel Honore, Neilson Powless und Adria Pericas gehören zum erweiterten Kreis der Fahrer, die in der Gesamtwertung eine bedeutende Rolle spielen können.
Prognose Gesamtwertung Tour de Luxembourg 2026
*** Mathieu van der Poel
** Igor Arrieta, Davide Piganzoli, Andrea Raccagni
* Aurélien Paret-Peintre, Andrea Bagioli, Soren Kragh Andersen, Emiel Verstrynge, Mikkel Honoré, Neilson Powless, Adria Pericas
Unser Tipp: Mathieu van der Poel
Vorschau Etappe 1 Tour de Luxembourg 2026
Die Auftaktetappe dürfte zu den kontrolliertesten Tagen der gesamten Rundfahrt gehören – wenn sie nicht sogar der kontrollierteste überhaupt wird. Mathieu van der Poel sollte ohne größere Schwierigkeiten bis zu den entscheidenden Anstiegen im Finale gelangen. Der erste davon ist etwas länger und könnte Fahrern wie Davide Piganzoli, Igor Arrieta oder Mikkel Honore die Gelegenheit bieten, den Niederländer auf die Probe zu stellen. Allerdings erscheint der Anstieg kaum schwer genug, um Van der Poel ernsthaft zu distanzieren.
Selbst wenn es einem Rivalen gelingen sollte, eine kleine Lücke zu reißen, spricht das anschließend flache Terrain gegen einen erfolgreichen Alleingang. Kooperationen könnten deshalb eine wichtige Rolle spielen, während Van der Poel mit Emiel Verstrynge zudem einen ausgesprochen starken Teamkollegen an seiner Seite hat. Spätestens am letzten Hügel dürfte das Profil dann wie maßgeschneidert für den Niederländer sein.
Explosive Fahrer wie Andrea Bagioli und Andrea Raccagni sind ebenfalls ernst zu nehmende Kandidaten für das Finale. Um Van der Poel tatsächlich zu schlagen, dürften sie allerdings darauf angewiesen sein, dass der große Favorit nicht seinen besten Tag erwischt.
Prognose Etappe 1 Tour de Luxembourg 2026
*** Mathieu van der Poel
** Andrea Bagioli, Mikkel Honoré
* Andrea Raccagni, Aurélien Paret-Peintre, Emiel Verstrynge, Neilson Powless, Davide Piganzoli, Igor Arrieta, Adrià Pericas
Unser Tipp: Mathieu van der Poel
Wie: Sprint einer reduzierten Gruppe.
Profil Etappe 1: Knuedler - Fëschmaart
Knuedler - Fëschmaart, 157 Kilometer
Die Tour de Luxembourg beginnt mit einer Etappe, die in Luxemburg-Stadt startet und endet. Von dort führt die Strecke zunächst in Richtung Norden bis nahe an die deutsche Grenze, ehe das Peloton zurück in die Hauptstadt fährt. Bereits zum Auftakt wartet damit ein klassischer Tag für die Puncheure – wie es bei dieser Rundfahrt grundsätzlich auf nahezu jeder Etappe der Fall ist.
Die entscheidende Schlüsselstelle des Tages ist die Côte de Stafelter: 2,4 Kilometer mit durchschnittlich 7 Prozent Steigung, deren Kuppe nur neun Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Taktisch bietet die erste Etappe noch vergleichsweise wenig Spielraum, doch eine entschlossene Attacke an diesem Anstieg könnte bereits eine klare Trennlinie zwischen den ernsthaften Anwärtern auf den Gesamtsieg und den übrigen Fahrern ziehen.
Nach der Kuppe geht es zunächst bergab, bevor in Fëschmaart ein äußerst explosiver Schluß wartet. Die letzten 500 Meter führen mit rund 9 Prozent bergauf bis zur Ziellinie. Ein kurzes, aber anspruchsvolles Finale, in dem nicht nur der Etappensieg vergeben wird, sondern sich auch bereits erste kleine Abstände zwischen den Favoriten öffnen können.
Profil Etappe 2: Differdange (Niederkorn) - Junglinster
Differdange - Junglinster, 167 Kilometer
Die zweite Etappe beginnt in Differdange und führt das Peloton zunächst über weitgehend flaches Terrain. In der zweiten Rennhälfte wird das Profil zwar nicht unbedingt deutlich härter, dafür aber wesentlich schwieriger zu kontrollieren.
Auf dem Weg nach Junglinster wartet ein zweimal zu absolvierender Schlussrundkurs mit zwei kurzen Anstiegen. Die erste Schwierigkeit ist 1,5 Kilometer lang und weist durchschnittlich 4,3 Prozent Steigung auf. Bei der ersten Passage wird dort 23 Kilometer vor dem Ziel zudem ein Bonussprint ausgetragen. Hinzu kommt eine weitere, einen Kilometer lange Welle mit durchschnittlich 3,4 Prozent.
Auf der letzten Runde werden die Kuppen dieser beiden Anstiege zehn beziehungsweise fünf Kilometer vor dem Ziel überquert. Auch die letzten 500 Meter bis zur Linie steigen noch einmal leicht an. Das eröffnet den Puncheuren und offensiv fahrenden Teams durchaus Möglichkeiten – doch wenn eine Etappe dieser Tour de Luxembourg in einem Sprint entschieden wird, dann am ehesten diese.
Profil Etappe 3: Wiltz - Diekirch
Wiltz - Diekirch, 180 Kilometer
Die 3. Etappe von Wiltz nach Diekirch unterscheidet sich deutlich von den beiden vorherigen Tagen. Kurze, dafür ausgesprochen explosive Anstiege prägen das Finale, das erneut auf einem Schlussrundkurs ausgetragen wird. Entsprechend könnte die Gesamtwertung am dritten Renntag erstmals größere Verschiebungen erleben.
Über weite Teile der 180 Kilometer hält sich der Schwierigkeitsgrad noch in Grenzen. In der letzten Rennstunde dürfte sich das Bild jedoch grundlegend ändern: Auf einem Kurs mit mehreren kurzen Anstiegen sind nahezu pausenlose Attacken zu erwarten. Bereits unmittelbar vor der Einfahrt auf den Rundkurs wartet 28 Kilometer vor dem Ziel eine kurze, steile Rampe, die das Feld erstmals entscheidend ausdünnen könnte.
Auf dem zweimal zu absolvierenden Rundkurs folgen drei weitere Anstiege. Zwölf Kilometer vor dem Ziel geht es über 1,8 Kilometer mit durchschnittlich 6,1 Prozent bergauf, sieben Kilometer vor Schluß wartet eine nur 700 Meter lange, dafür 8 Prozent steile Rampe. Die letzte Schwierigkeit folgt gerade einmal drei Kilometer vor dem Ziel und führt über 1,1 Kilometer mit 7,2 Prozent.
Nach der letzten Kuppe bleibt kaum Zeit, um entstandene Lücken wieder zu schließen. Eine kurze Abfahrt geht unmittelbar in den schnellen Anflug auf die Ziellinie über. Damit bietet die 3. Etappe ideale Voraussetzungen für ein aggressives Finale – und möglicherweise einen der wichtigsten Tage im Kampf um den Gesamtsieg.
Profil Etappe 4 (EZF): Ettelbruck - Ettelbruck
Ettelbruck - Ettelbruck, 20,4 Kilometer
Potenziell ist es die Königsetappe der Tour de Luxembourg: Das Einzelzeitfahren über 20 Kilometer dürfte größere Abstände produzieren als jeder andere Renntag. Denn der Kampf gegen die Uhr ist weder kurz noch einfach – und verlangt den Fahrern weit mehr ab als reine Zeitfahrqualitäten.
Start und Ziel befinden sich in Ettelbruck, dazwischen liegen exakt 20 anspruchsvolle Kilometer. Bereits im ersten Drittel wartet die entscheidende Kletterpassage: 900 Meter mit durchschnittlich 10 Prozent Steigung. Trotz dieser steilen Rampe dürften die Fahrer auf ihren Zeitfahrrädern bleiben, müssen darauf allerdings echte Kletterqualitäten beweisen.
Auch danach bietet die Strecke kaum Gelegenheit zur Erholung. Stattdessen führt der Kurs über ein anspruchsvolles Hochplateau bis zur Zwischenzeit. Anschließend folgt noch ein kleinerer Anstieg, bevor sich das Profil für die letzten drei Kilometer vollständig verändert: Von dort geht es ausschließlich bergab und mit hohem Tempo bis ins Ziel.
Das anspruchsvolle Profil macht dieses Zeitfahren zu einem entscheidenden Test aus Kletterstärke, Tempohärte und Fahrtechnik – und womöglich zu jenem Tag, an dem die Tour de Luxembourg 2026 gewonnen oder verloren wird.
Profil Etappe 5: Mersch - Limpertsberg
Mersch - Limpertsberg, 177 Kilometer
Die Schlussetappe über 177 Kilometer kennt vom Start bis ins Ziel kaum flache Passagen. Längere Anstiege in der ersten Rennhälfte könnten einer starken Ausreißergruppe die Chance eröffnen, sich früh abzusetzen. Zurück in Luxemburg-Stadt dürfte sich der Fokus dann vollständig auf den Kampf um die Gesamtwertung richten, die an den letzten giftigen Rampen noch einmal auf den Kopf gestellt werden könnte.
Im Finale folgen die Belastungen in schneller Abfolge, wobei ein Rundkurs das Herzstück der entscheidenden Rennphase bildet. Dreimal muss der Pabeierbierg bezwungen werden – eine nur 800 Meter lange, dafür durchschnittlich 8,3 Prozent steile Rampe, die sich hervorragend für explosive Attacken eignet.
Bereits die erste Passage 24,5 Kilometer vor dem Ziel könnte das Rennen endgültig eröffnen, zumal hier auch ein Bonussprint ausgetragen wird. Bei der letzten Überfahrt liegt die Kuppe des Anstiegs schließlich nur einen Kilometer vor der Ziellinie. Damit bietet der Pabeierbierg nicht nur die letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen, sondern dürfte auch im Kampf um den Etappensieg zum entscheidenden Schauplatz werden.
Siegerliste Tour de Luxembourg
| Jahr | 1. | 2. | 3. |
| 2025 | Brandon McNulty | Mattias Skjelmose | Richard Carapaz |
| 2024 | Antonio Tiberi | Mathieu van der Poel | David Gaudu |
| 2023 | Marc Hirschi | Brandon McNulty | Ben Healy |
| 2022 | Mattias Skjelmose | Kévin Vauquelin | Valentin Madouas |
| 2021 | João Almeida | Marc Hirschi | Mattia Cattaneo |
| 2020 | Diego Ulissi | Markus Hoelgaard | Aimé De Gendt |
| 2019 | Jesús Herrada | Maurits Lammertink | Andrea Pasqualon |
| 2018 | Andrea Pasqualon | Jan Tratnik | Pit Leyder |
| 2017 | Greg Van Avermaet | Xandro Meurisse | Anthony Pérez |
| 2016 | Maurits Lammertink | Philippe Gilbert | Alex Kirsch |
| 2015 | Linus Gerdemann | Marc de Maar | Huub Duijn |
| 2014 | Matti Breschel | Jempy Drucker | Michael Mørkøv |
| 2013 | Paul Martens | Jonathan Hivert | Jan Bakelants |
| 2012 | Jakob Fuglsang | Wout Poels | Fränk Schleck |
| 2011 | Linus Gerdemann | Alexandre Geniez | Tony Gallopin |
| 2010 | Matteo Carrara | Fränk Schleck | Lance Armstrong |
| 2009 | Fränk Schleck | Andreas Klöden | Marco Marcato |
| 2008 | Joost Posthuma | Michael Albasini | Fränk Schleck |
| 2007 | Grégory Rast | Laurent Brochard | Tiziano Dall'Antonia |
| 2006 | Christian Vande Velde | Tomasz Brożyna | Allan Johansen |
| 2005 | László Bodrogi | Fabian Cancellara | Jukka Vastaranta |
| 2004 | Maxime Monfort | Torsten Hiekmann | Jörg Jaksche |
| 2003 | Thomas Voeckler | Piotr Wadecki | David Cañada |
| 2002 | Marcus Ljungqvist | Bart Voskamp | Ondřej Sosenka |
| 2001 | Jørgen Bo Petersen | Raivis Belohvoščiks | Fred Rodriguez |
| 2000 | Alberto Elli | Benoît Joachim | Nicola Loda |
| 1999 | Marc Wauters | Steffen Kjærgaard | Tobias Steinhauser |
| 1998 | Lance Armstrong | Erik Dekker | Dirk Müller |
| 1997 | Frank Vandenbroucke | Alberto Elli | Erik Breukink |
| 1996 | Alberto Elli | Laurent Desbiens | Erik Breukink |
| 1995 | Rolf Järmann | Emmanuel Magnien | Gianluca Bortolami |
| 1994 | Frans Maassen | George Hincapie | Melchor Mauri |
| 1993 | Maximilian Sciandri | Maarten den Bakker | Johan Museeuw |
| 1992 | Jean-Philippe Dojwa | John van den Akker | Ron Kiefel |
| 1991 | Gert-Jan Theunisse | Frans Maassen | Adrie van der Poel |
| 1990 | Christophe Lavainne | Erich Mächler | Maximilian Sciandri |
| 1989 | Michel Cornelisse | Dariusz Kajzer | Eddy Schurer |
| 1988 | Richard Trinkler | Jaanus Kuum | Jacques Decrion |
| 1987 | Søren Lilholt | Laurent Fignon | Benjamin van Itterbeeck |
| 1986 | Steven Rooks | Søren Lilholt | Harald Maier |
| 1985 | Jelle Nijdam | William Tackaert | Louis Luyten |
| 1984 | Christophe Lavainne | William Tackaert | Rudy Dhaenens |
| 1983 | Lucien Didier | Charly Mottet | Kim Andersen |
| 1982 | Bernard Hinault | Hennie Kuiper | Igor Bokov |
| 1981 | Yuri Barinov | Igor Bokov | Riho Suun |
| 1980 | Bert Oosterbosch | Leo van Vliet | Daniel Gisiger |
| 1979 | Lucien Didier | Bernard Hinault | Bert Oosterbosch |
| 1978 | Ludo Peeters | Wilfried Wesemael | Gerben Karstens |
| 1977 | Bert Pronk | Gerrie Knetemann | Willy Lienhard |
| 1976 | Frans Verbeeck | Jos Jacobs | Gerrie Knetemann |
| 1975 | Frans Verbeeck | Willy Teirlinck | Herman van Springel |
| 1974 | Freddy Maertens | Frans Verbeeck | Herman van Springel |
| 1973 | Sylvain Vasseur | Willy Planckaert | Jean-Pierre Guitard |
| 1972 | Roger Rosiers | Paul Aerts | Barry Hoban |
| 1971 | André Dierickx | Ferdinand Bracke | Leif Mortensen |
| 1970 | Edy Schutz | Georges Pintens | René Pijnen |
| 1969 | Davide Boifava | Rini Wagtmans | Arie den Hartog |
| 1968 | Edy Schutz | Cees Haast | Franco Bodrero |
| 1967 | Frans Brands | Bernard van de Kerckhove | Raymond Delisle |
| 1966 | Edy Schutz | Armand Desmet | Willy Planckaert |
| 1965 | Vin Denson | Jean-Claude Lebaube | Arie den Hartog |
| 1964 | Arie den Hartog | Bas Maliepaard | Hans Junkermann |
| 1963 | Yvo Molenaers | Jo de Roo | Martin van der Borgh |
| 1962 | Joseph Planckaert | Willy Schroeders | Frans De Mulder |
| 1961 | Charly Gaul | Marcel Ernzer | Georges Groussard |
| 1960 | Marcel Ernzer | Aldo Bolzan | Giuseppe Pintarelli |
| 1959 | Charly Gaul | Aldo Bolzan | Pino Cerami |
| 1958 | Jean-Pierre Schmitz | Jean-Claude Annaert | Piet de Jongh |
| 1957 | Gérard Saint | Raymond Elena | Elio Gerussi |
| 1956 | Charly Gaul | René Remangeon | Jean Forestier |
| 1955 | Louison Bobet | Marcel Ernzer | Charly Gaul |
| 1954 | Jean-Pierre Schmitz | Charly Gaul | Marcel Ernzer |
| 1953 | Robert van der Stockt | Alex Close | Charly Gaul |
| 1952 | Jean Kirchen | Jean Goldschmit | Robert van der Stockt |
| 1951 | Marcel Ernzer | Bim Diederich | Georges Jobé |
| 1950 | Isidoor De Ryck | Bim Diederich | Jean Kirchen |
| 1949 | Bim Diederich | Nello Sforacchi | Marcel Ernzer |
| 1948 | Jean Goldschmit | Guy Lapébie | Mathias Clemens |
| 1947 | Mathias Clemens | Bim Diederich | Jean Kirchen |
| 1946 | Briek Schotte | Bim Diederich | Norbert Callens |
| 1945 | Jean Goldschmit | Bim Diederich | Marcel Poire |
| 1943 | François Neuens | Mathias Clemens | Pierre Clemens |
| 1942 | François Neuens | Christophe Didier | Mathias Clemens |
| 1941 | Christophe Didier | Erich Bautz | Richard Menapace |
| 1939 | Mathias Clemens | Lucien Vlaemynck | Fernand Mithouard |
| 1938 | Lucien Vlaemynck | Adolphe Braeckeveldt | Hubert Deltour |
| 1937 | Mathias Clemens | Pierre Clemens | Camiel Michielsens |
| 1936 | Mathias Clemens | Pierre Clemens | Julius Hamelryckx |
| 1935 | Mathias Clemens | Julius Hamelryckx | Jean Oeyen |