Tour de Luxembourg 2026: Vorschau auf Gesamtwertung und 1. Etappe, Profil, Favoriten & Prognosen – Mathieu van der Poels großer WM-Test

Radsport
durch Nic Gayer
Dienstag, 15 September 2026 um 14:15
Mathieu van der Poel triumphiert bei der E3 Saxo Classic 2026
Vom 16. bis 20.09.2026 steht für das Peloton die Tour de Luxembourg auf dem Programm. Mit Mathieu van der Poel am Start erhält die fünftägige Rundfahrt zusätzliche Strahlkraft und gilt als wichtiger Baustein auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf die Etappen und analysieren die Favoriten auf den Gesamtsieg.
Die Geschichte der Rundfahrt reicht bis ins Jahr 1935 zurück. Die ersten drei Austragungen gewann mit Mathias Clemens ein Lokalmatador. Über viele Jahrzehnte war die Tour de Luxembourg stark von einheimischen Fahrern geprägt, entsprechend stammten zahlreiche frühe Sieger aus dem kleinen Großherzogtum – darunter auch der legendäre Charly Gaul, der Luxemburg in den 1950er-Jahren zu großen Erfolgen bei der Tour de France führte.

Von Charly Gaul bis zu den Stars der Gegenwart

Mit den Jahrzehnten gewann die Rundfahrt zunehmend an internationalem Renommee. Große Namen wie Freddy Maertens und Bernard Hinault verewigten sich in der Siegerliste. Rund um die Jahrtausendwende kamen unter anderem Lance Armstrong und Luxemburgs eigener Frank Schleck hinzu.
Eine entscheidende Rolle spielt traditionell das hügelige Terrain, auf dem sich immer wieder ausgewiesene Klassiker-Spezialisten durchsetzen konnten – darunter Greg Van Avermaet. Gleichzeitig bietet die Rundfahrt genügend Möglichkeiten für starke Zeitfahrer und Kletterer. In den 2020er-Jahren trugen sich Diego Ulissi, Joao Almeida, Mattias Skjelmose, Marc Hirschi und Antonio Tiberi in die Siegerliste ein, ehe Brandon McNulty 2025 den Gesamtsieg holte.
EtappeDatumWochentagStartortZielortDistanzTerrainCET StartCET Ziel
1 16.09.2026 Mittwoch Luxembourg – Knuedler Luxembourg – Fëschmaart 157 km Hügelig 14:50h 18:25h
2 17.09.2026 Donnerstag Differdange/Niederkorn Junglinster 167 km Flach 14:35h 18:20h
3 18.09.2026 Freitag Wiltz Diekirch 180 km Hügelig 14:00h 18:05h
4 19.09.2026 Samstag Ettelbruck Ettelbruck 20,4 km Einzelzeitfahren 16:09h 18:25h
5 20.09.2026 Sonntag Mersch Luxembourg – Limpertsberg 177 km Hügelig 12:20h 16:20h

Vorschau Gesamtwertung Tour de Luxembourg 2026

Die Entscheidung um den Gesamtsieg dürfte vor allem im Einzelzeitfahren fallen, während die hügeligen Etappen das Feld der ernsthaften Anwärter zuvor ausdünnen werden. Das Aufgebot ist nicht ganz so hochkarätig wie in einigen der vergangenen Jahre, weshalb Mathieu van der Poel als klarer Hauptfavorit ins Rennen geht. Es fehlen sowohl absolute Top-Kletterer, die den Niederländer an längeren Anstiegen entscheidend distanzieren könnten, als auch Mannschaften, die ihn mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit taktisch massiv unter Druck setzen können.
Auf den längeren Anstiegen könnten vor allem Igor Arrieta und Davide Piganzoli zu einer Gefahr werden. UAE Team Emirates - XRG und Visma - Lease a Bike wissen, wie man solche Rundfahrten gewinnt, treten in Luxemburg allerdings mit sehr jungen Aufgeboten an, in denen auch U23-Fahrer ihre Chancen erhalten. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist Aurelien Paret-Peintre, der in diesem Feld zu den ernsthaften Anwärtern auf eine vordere Platzierung zählt.
Im Zeitfahren dürfte Soren Kragh Andersen der Mann sein, den Van der Poel besonders im Auge behalten muss. Abseits des Kampfes gegen die Uhr könnten vor allem mannschaftliche Stärke und taktische Varianten zu den entscheidenden Waffen gegen den Niederländer werden. Auch Andrea Bagioli, Andreas Raccagni, Mikkel Honore, Neilson Powless und Adria Pericas gehören zum erweiterten Kreis der Fahrer, die in der Gesamtwertung eine bedeutende Rolle spielen können.

Prognose Gesamtwertung Tour de Luxembourg 2026

*** Mathieu van der Poel
** Igor Arrieta, Davide Piganzoli, Andrea Raccagni
* Aurélien Paret-Peintre, Andrea Bagioli, Soren Kragh Andersen, Emiel Verstrynge, Mikkel Honoré, Neilson Powless, Adria Pericas
Unser Tipp: Mathieu van der Poel

Vorschau Etappe 1 Tour de Luxembourg 2026

Die Auftaktetappe dürfte zu den kontrolliertesten Tagen der gesamten Rundfahrt gehören – wenn sie nicht sogar der kontrollierteste überhaupt wird. Mathieu van der Poel sollte ohne größere Schwierigkeiten bis zu den entscheidenden Anstiegen im Finale gelangen. Der erste davon ist etwas länger und könnte Fahrern wie Davide Piganzoli, Igor Arrieta oder Mikkel Honore die Gelegenheit bieten, den Niederländer auf die Probe zu stellen. Allerdings erscheint der Anstieg kaum schwer genug, um Van der Poel ernsthaft zu distanzieren.
Selbst wenn es einem Rivalen gelingen sollte, eine kleine Lücke zu reißen, spricht das anschließend flache Terrain gegen einen erfolgreichen Alleingang. Kooperationen könnten deshalb eine wichtige Rolle spielen, während Van der Poel mit Emiel Verstrynge zudem einen ausgesprochen starken Teamkollegen an seiner Seite hat. Spätestens am letzten Hügel dürfte das Profil dann wie maßgeschneidert für den Niederländer sein.
Explosive Fahrer wie Andrea Bagioli und Andrea Raccagni sind ebenfalls ernst zu nehmende Kandidaten für das Finale. Um Van der Poel tatsächlich zu schlagen, dürften sie allerdings darauf angewiesen sein, dass der große Favorit nicht seinen besten Tag erwischt.

Prognose Etappe 1 Tour de Luxembourg 2026

*** Mathieu van der Poel
** Andrea Bagioli, Mikkel Honoré
* Andrea Raccagni, Aurélien Paret-Peintre, Emiel Verstrynge, Neilson Powless, Davide Piganzoli, Igor Arrieta, Adrià Pericas
Unser Tipp: Mathieu van der Poel
Wie: Sprint einer reduzierten Gruppe.

Profil Etappe 1: Knuedler - Fëschmaart

Profil von Etappe 1 der Tour de Luxembourg 2026
Knuedler - Fëschmaart, 157 Kilometer
Die Tour de Luxembourg beginnt mit einer Etappe, die in Luxemburg-Stadt startet und endet. Von dort führt die Strecke zunächst in Richtung Norden bis nahe an die deutsche Grenze, ehe das Peloton zurück in die Hauptstadt fährt. Bereits zum Auftakt wartet damit ein klassischer Tag für die Puncheure – wie es bei dieser Rundfahrt grundsätzlich auf nahezu jeder Etappe der Fall ist.
Die entscheidende Schlüsselstelle des Tages ist die Côte de Stafelter: 2,4 Kilometer mit durchschnittlich 7 Prozent Steigung, deren Kuppe nur neun Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Taktisch bietet die erste Etappe noch vergleichsweise wenig Spielraum, doch eine entschlossene Attacke an diesem Anstieg könnte bereits eine klare Trennlinie zwischen den ernsthaften Anwärtern auf den Gesamtsieg und den übrigen Fahrern ziehen.
Nach der Kuppe geht es zunächst bergab, bevor in Fëschmaart ein äußerst explosiver Schluß wartet. Die letzten 500 Meter führen mit rund 9 Prozent bergauf bis zur Ziellinie. Ein kurzes, aber anspruchsvolles Finale, in dem nicht nur der Etappensieg vergeben wird, sondern sich auch bereits erste kleine Abstände zwischen den Favoriten öffnen können.

Profil Etappe 2: Differdange (Niederkorn) - Junglinster

Profil der 2. Etappe der Tour de Luxembourg 2026
Differdange - Junglinster, 167 Kilometer
Die zweite Etappe beginnt in Differdange und führt das Peloton zunächst über weitgehend flaches Terrain. In der zweiten Rennhälfte wird das Profil zwar nicht unbedingt deutlich härter, dafür aber wesentlich schwieriger zu kontrollieren.
Auf dem Weg nach Junglinster wartet ein zweimal zu absolvierender Schlussrundkurs mit zwei kurzen Anstiegen. Die erste Schwierigkeit ist 1,5 Kilometer lang und weist durchschnittlich 4,3 Prozent Steigung auf. Bei der ersten Passage wird dort 23 Kilometer vor dem Ziel zudem ein Bonussprint ausgetragen. Hinzu kommt eine weitere, einen Kilometer lange Welle mit durchschnittlich 3,4 Prozent.
Auf der letzten Runde werden die Kuppen dieser beiden Anstiege zehn beziehungsweise fünf Kilometer vor dem Ziel überquert. Auch die letzten 500 Meter bis zur Linie steigen noch einmal leicht an. Das eröffnet den Puncheuren und offensiv fahrenden Teams durchaus Möglichkeiten – doch wenn eine Etappe dieser Tour de Luxembourg in einem Sprint entschieden wird, dann am ehesten diese.

Profil Etappe 3: Wiltz - Diekirch

Profil der 3. Etappe der Tour de Luxembourg 2026
Wiltz - Diekirch, 180 Kilometer
Die 3. Etappe von Wiltz nach Diekirch unterscheidet sich deutlich von den beiden vorherigen Tagen. Kurze, dafür ausgesprochen explosive Anstiege prägen das Finale, das erneut auf einem Schlussrundkurs ausgetragen wird. Entsprechend könnte die Gesamtwertung am dritten Renntag erstmals größere Verschiebungen erleben.
Über weite Teile der 180 Kilometer hält sich der Schwierigkeitsgrad noch in Grenzen. In der letzten Rennstunde dürfte sich das Bild jedoch grundlegend ändern: Auf einem Kurs mit mehreren kurzen Anstiegen sind nahezu pausenlose Attacken zu erwarten. Bereits unmittelbar vor der Einfahrt auf den Rundkurs wartet 28 Kilometer vor dem Ziel eine kurze, steile Rampe, die das Feld erstmals entscheidend ausdünnen könnte.
Auf dem zweimal zu absolvierenden Rundkurs folgen drei weitere Anstiege. Zwölf Kilometer vor dem Ziel geht es über 1,8 Kilometer mit durchschnittlich 6,1 Prozent bergauf, sieben Kilometer vor Schluß wartet eine nur 700 Meter lange, dafür 8 Prozent steile Rampe. Die letzte Schwierigkeit folgt gerade einmal drei Kilometer vor dem Ziel und führt über 1,1 Kilometer mit 7,2 Prozent.
Nach der letzten Kuppe bleibt kaum Zeit, um entstandene Lücken wieder zu schließen. Eine kurze Abfahrt geht unmittelbar in den schnellen Anflug auf die Ziellinie über. Damit bietet die 3. Etappe ideale Voraussetzungen für ein aggressives Finale – und möglicherweise einen der wichtigsten Tage im Kampf um den Gesamtsieg.

Profil Etappe 4 (EZF): Ettelbruck - Ettelbruck

Profil der 4. Etappe der Tour de Luxembourg 2026
Ettelbruck - Ettelbruck, 20,4 Kilometer
Potenziell ist es die Königsetappe der Tour de Luxembourg: Das Einzelzeitfahren über 20 Kilometer dürfte größere Abstände produzieren als jeder andere Renntag. Denn der Kampf gegen die Uhr ist weder kurz noch einfach – und verlangt den Fahrern weit mehr ab als reine Zeitfahrqualitäten.
Start und Ziel befinden sich in Ettelbruck, dazwischen liegen exakt 20 anspruchsvolle Kilometer. Bereits im ersten Drittel wartet die entscheidende Kletterpassage: 900 Meter mit durchschnittlich 10 Prozent Steigung. Trotz dieser steilen Rampe dürften die Fahrer auf ihren Zeitfahrrädern bleiben, müssen darauf allerdings echte Kletterqualitäten beweisen.
Auch danach bietet die Strecke kaum Gelegenheit zur Erholung. Stattdessen führt der Kurs über ein anspruchsvolles Hochplateau bis zur Zwischenzeit. Anschließend folgt noch ein kleinerer Anstieg, bevor sich das Profil für die letzten drei Kilometer vollständig verändert: Von dort geht es ausschließlich bergab und mit hohem Tempo bis ins Ziel.
Das anspruchsvolle Profil macht dieses Zeitfahren zu einem entscheidenden Test aus Kletterstärke, Tempohärte und Fahrtechnik – und womöglich zu jenem Tag, an dem die Tour de Luxembourg 2026 gewonnen oder verloren wird.

Profil Etappe 5: Mersch - Limpertsberg

Profil der 5. Etappe der Tour de Luxembourg 2026
Mersch - Limpertsberg, 177 Kilometer
Die Schlussetappe über 177 Kilometer kennt vom Start bis ins Ziel kaum flache Passagen. Längere Anstiege in der ersten Rennhälfte könnten einer starken Ausreißergruppe die Chance eröffnen, sich früh abzusetzen. Zurück in Luxemburg-Stadt dürfte sich der Fokus dann vollständig auf den Kampf um die Gesamtwertung richten, die an den letzten giftigen Rampen noch einmal auf den Kopf gestellt werden könnte.
Im Finale folgen die Belastungen in schneller Abfolge, wobei ein Rundkurs das Herzstück der entscheidenden Rennphase bildet. Dreimal muss der Pabeierbierg bezwungen werden – eine nur 800 Meter lange, dafür durchschnittlich 8,3 Prozent steile Rampe, die sich hervorragend für explosive Attacken eignet.
Bereits die erste Passage 24,5 Kilometer vor dem Ziel könnte das Rennen endgültig eröffnen, zumal hier auch ein Bonussprint ausgetragen wird. Bei der letzten Überfahrt liegt die Kuppe des Anstiegs schließlich nur einen Kilometer vor der Ziellinie. Damit bietet der Pabeierbierg nicht nur die letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen, sondern dürfte auch im Kampf um den Etappensieg zum entscheidenden Schauplatz werden.

Siegerliste Tour de Luxembourg

Jahr1.2.3.
2025 Brandon McNulty Mattias Skjelmose Richard Carapaz
2024 Antonio Tiberi Mathieu van der Poel David Gaudu
2023 Marc Hirschi Brandon McNulty Ben Healy
2022 Mattias Skjelmose Kévin Vauquelin Valentin Madouas
2021 João Almeida Marc Hirschi Mattia Cattaneo
2020 Diego Ulissi Markus Hoelgaard Aimé De Gendt
2019 Jesús Herrada Maurits Lammertink Andrea Pasqualon
2018 Andrea Pasqualon Jan Tratnik Pit Leyder
2017 Greg Van Avermaet Xandro Meurisse Anthony Pérez
2016 Maurits Lammertink Philippe Gilbert Alex Kirsch
2015 Linus Gerdemann Marc de Maar Huub Duijn
2014 Matti Breschel Jempy Drucker Michael Mørkøv
2013 Paul Martens Jonathan Hivert Jan Bakelants
2012 Jakob Fuglsang Wout Poels Fränk Schleck
2011 Linus Gerdemann Alexandre Geniez Tony Gallopin
2010 Matteo Carrara Fränk Schleck Lance Armstrong
2009 Fränk Schleck Andreas Klöden Marco Marcato
2008 Joost Posthuma Michael Albasini Fränk Schleck
2007 Grégory Rast Laurent Brochard Tiziano Dall'Antonia
2006 Christian Vande Velde Tomasz Brożyna Allan Johansen
2005 László Bodrogi Fabian Cancellara Jukka Vastaranta
2004 Maxime Monfort Torsten Hiekmann Jörg Jaksche
2003 Thomas Voeckler Piotr Wadecki David Cañada
2002 Marcus Ljungqvist Bart Voskamp Ondřej Sosenka
2001 Jørgen Bo Petersen Raivis Belohvoščiks Fred Rodriguez
2000 Alberto Elli Benoît Joachim Nicola Loda
1999 Marc Wauters Steffen Kjærgaard Tobias Steinhauser
1998 Lance Armstrong Erik Dekker Dirk Müller
1997 Frank Vandenbroucke Alberto Elli Erik Breukink
1996 Alberto Elli Laurent Desbiens Erik Breukink
1995 Rolf Järmann Emmanuel Magnien Gianluca Bortolami
1994 Frans Maassen George Hincapie Melchor Mauri
1993 Maximilian Sciandri Maarten den Bakker Johan Museeuw
1992 Jean-Philippe Dojwa John van den Akker Ron Kiefel
1991 Gert-Jan Theunisse Frans Maassen Adrie van der Poel
1990 Christophe Lavainne Erich Mächler Maximilian Sciandri
1989 Michel Cornelisse Dariusz Kajzer Eddy Schurer
1988 Richard Trinkler Jaanus Kuum Jacques Decrion
1987 Søren Lilholt Laurent Fignon Benjamin van Itterbeeck
1986 Steven Rooks Søren Lilholt Harald Maier
1985 Jelle Nijdam William Tackaert Louis Luyten
1984 Christophe Lavainne William Tackaert Rudy Dhaenens
1983 Lucien Didier Charly Mottet Kim Andersen
1982 Bernard Hinault Hennie Kuiper Igor Bokov
1981 Yuri Barinov Igor Bokov Riho Suun
1980 Bert Oosterbosch Leo van Vliet Daniel Gisiger
1979 Lucien Didier Bernard Hinault Bert Oosterbosch
1978 Ludo Peeters Wilfried Wesemael Gerben Karstens
1977 Bert Pronk Gerrie Knetemann Willy Lienhard
1976 Frans Verbeeck Jos Jacobs Gerrie Knetemann
1975 Frans Verbeeck Willy Teirlinck Herman van Springel
1974 Freddy Maertens Frans Verbeeck Herman van Springel
1973 Sylvain Vasseur Willy Planckaert Jean-Pierre Guitard
1972 Roger Rosiers Paul Aerts Barry Hoban
1971 André Dierickx Ferdinand Bracke Leif Mortensen
1970 Edy Schutz Georges Pintens René Pijnen
1969 Davide Boifava Rini Wagtmans Arie den Hartog
1968 Edy Schutz Cees Haast Franco Bodrero
1967 Frans Brands Bernard van de Kerckhove Raymond Delisle
1966 Edy Schutz Armand Desmet Willy Planckaert
1965 Vin Denson Jean-Claude Lebaube Arie den Hartog
1964 Arie den Hartog Bas Maliepaard Hans Junkermann
1963 Yvo Molenaers Jo de Roo Martin van der Borgh
1962 Joseph Planckaert Willy Schroeders Frans De Mulder
1961 Charly Gaul Marcel Ernzer Georges Groussard
1960 Marcel Ernzer Aldo Bolzan Giuseppe Pintarelli
1959 Charly Gaul Aldo Bolzan Pino Cerami
1958 Jean-Pierre Schmitz Jean-Claude Annaert Piet de Jongh
1957 Gérard Saint Raymond Elena Elio Gerussi
1956 Charly Gaul René Remangeon Jean Forestier
1955 Louison Bobet Marcel Ernzer Charly Gaul
1954 Jean-Pierre Schmitz Charly Gaul Marcel Ernzer
1953 Robert van der Stockt Alex Close Charly Gaul
1952 Jean Kirchen Jean Goldschmit Robert van der Stockt
1951 Marcel Ernzer Bim Diederich Georges Jobé
1950 Isidoor De Ryck Bim Diederich Jean Kirchen
1949 Bim Diederich Nello Sforacchi Marcel Ernzer
1948 Jean Goldschmit Guy Lapébie Mathias Clemens
1947 Mathias Clemens Bim Diederich Jean Kirchen
1946 Briek Schotte Bim Diederich Norbert Callens
1945 Jean Goldschmit Bim Diederich Marcel Poire
1943 François Neuens Mathias Clemens Pierre Clemens
1942 François Neuens Christophe Didier Mathias Clemens
1941 Christophe Didier Erich Bautz Richard Menapace
1939 Mathias Clemens Lucien Vlaemynck Fernand Mithouard
1938 Lucien Vlaemynck Adolphe Braeckeveldt Hubert Deltour
1937 Mathias Clemens Pierre Clemens Camiel Michielsens
1936 Mathias Clemens Pierre Clemens Julius Hamelryckx
1935 Mathias Clemens Julius Hamelryckx Jean Oeyen
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