Tadej Pogačar wird voraussichtlich zu den Weltmeisterschaften in Montreal reisen – aber nicht zum Start, da er sich von einer Operation und Sturzverletzungen erholt

Radsport
Freitag, 11 September 2026 um 11:30
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Tadej Pogačar könnte doch in Montréal auftauchen – allerdings nicht als Starter bei den Weltmeisterschaften. Der Slowene soll nach Kanada fliegen, um dem Nationalteam beizustehen und die Delegation zu unterstützen.
Der zweimalige Weltmeister in Serie und amtierende Tour-de-France-Sieger stürzte in der Vuelta a España am Ende der ersten Woche schwer. Er erlitt saisonbeendende Verletzungen wie eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des C7-Wirbels und musste sich einer Schlüsselbeinoperation unterziehen. Ein Rückschlag für seine restlichen Ziele 2026. Der Fahrer bestätigte, dass er erst 2027 zurückkehren wird.
Zunächst wurde darüber spekuliert, ob er rechtzeitig zu den Weltmeisterschaften, die am nächsten Wochenende beginnen, zurückkehren könnte, bevor dies ausgeschlossen wurde. Nun rechnet der slowenische Nationalcoach Uroš Murn damit, dass Pogačar in Montréal vor Ort sein wird.
Er bestätigte gegenüber POP TV, dass er erwartet, dass der UAE-Leader trotz seiner Absage anreist, um dem slowenischen Team einen Schub zu geben. Pogačars Partnerin Urška Žigart ist für das Frauen-Eliterennen gemeldet.
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Pogačars Ausfall verändert Sloweniens Pläne

Der slowenische Coach räumte ein, dass Pogačars Rückzug in den letzten Wochen vor den Weltmeisterschaften ein größeres Umstellen nötig machte.
„Nach Tadejs Verletzung gab es einiges an Hektik, um Anpassungen vorzunehmen. Wenn Omrzel nicht in Kanada ist, wird niemand für ihn nachrücken, weil Domen Novak mit seinem Team in Kroatien startet.“
„Wir brauchen angesichts der veränderten Rennkonstellation eigentlich keine weiteren Nachnominierungen. In den vergangenen Jahren mussten wir das Rennen kontrollieren, jetzt überlassen wir das anderen.“

Roglič könnte stärker in den Vordergrund rücken

Pogačars Fehlen lenkt den Blick stärker auf Primož Roglič, der mitten im Gesamtklassement-Kampf der Vuelta a España steht. Er bietet Slowenien eine formstarke Alternative, nachdem der Fahrer wegfällt, um den ursprünglich die WM-Taktik gestrickt war.
„Die Anstiege im Rennen liegen ihm, und technisch ist der Kurs nicht allzu anspruchsvoll, weil die Straßen breit sind“, sagte er.
„Die Positionierung im Feld wird sehr wichtig sein, damit wir ihn vorne schützen und sicherstellen können, dass er die nötige Unterstützung hat.“
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