Tadej Pogacar nimmt an Gedenkfahrt für verstorbenen italienischen Fahrer teil

Radsport
Sonntag, 04 Januar 2026 um 13:00
Collage_TadejPogacarSamuelePrivitera
Anfang des Sommers verstarb der junge Hagens Berman Jayco-Profi Samuele Privitera an den Folgen eines Sturzes bei der Giro della Valle d'Aosta. An diesem Samstag fand zu Ehren des Italieners eine Gedenkausfahrt statt, an der auch Tadej Pogacar teilnahm.

Pogacar ehrt Samuele Privitera Gedenkfahrt in Ligurien bewegt

Organisiert wurde die Ausfahrt von Asbjorn Hellemose, einem Teamkollegen im weiteren Sinne (er fährt für das Elite-Team Jayco AlUla), in der ligurischen Region, wo beide häufig gemeinsam trainierten. Pogacar, wohnhaft im nahen Monaco, war vor Ort, um dem verstorbenen Fahrer die letzte Ehre zu erweisen.
Privitera war 19 Jahre alt und galt als eines der größten italienischen U23-Talente. Sein Tod, just in den Tagen der Tour de France, führte die Risiken des Profiradsports erneut tragisch vor Augen.
Pogacar bereitet sich derweil zu Hause auf die Saison 2026 vor. Bemerkenswert: Die Gedenkfahrt fand am 03.01. statt, dem Tag des Superprestige Gullegem. Die Organisatoren berichteten von Kontakt mit Pogacars Team, erhielten jedoch die Auskunft, er könne nicht starten, da er im Trainingslager sei, was sich so nicht bestätigte. „Am Ende wurde uns abgesagt, weil Pogacar im Trainingslager sei. Es passe nicht in den Plan.“ Angesichts seiner Karriereplanung wäre eine Reise nach Belgien für ein Crossrennen derzeit ohnehin nicht zu erwarten.
Sein Programm sieht reguläres Training bis zur Strade Bianche vor, gefolgt von Milano-Sanremo, der Tour des Flandres, Paris–Roubaix und Lüttich–Bastogne–Lüttich – mit Blick auf weitere große Erfolge. Höhentrainingslager sind erst in der unmittelbaren Vorbereitung auf die Tour de France vorgesehen, nicht im Frühjahr.
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