Tadej Pogačar hat Lüttich–Bastogne–Lüttich 2026 gewonnen, finanziell lief der Tag für
UAE Team Emirates - XRG jedoch weniger rund. Nach einem Missgeschick bei der Siegerehrung wurde der Slowene mit 5000 CHF gebüsst.
Pogačar ging bei La Doyenne als Topfavorit ins Rennen und hatte eine starke Mannschaft an seiner Seite. Er setzte sich mit einer herausragenden Klettervorstellung durch, fuhr über die Côte de la Redoute und die Côte de la Roche-aux-Faucons in einem Tempo, dem niemand folgen konnte. Das bescherte ihm Monument Nummer drei der Saison und Nummer 13 seiner Karriere.
Auf dem Podium standen neben ihm Paul Seixas, mit dem er sich nach La Redoute zusammengeschlossen hatte, sowie Remco Evenepoel, der Teil der Tagesflucht war und später aus einer kleinen Verfolgergruppe hinter den beiden stärksten Fahrern des Tages den Sprint gewann. Während die Feierlichkeiten auf dem Podium normal verliefen, belegten die Kommissäre den Weltmeister mit einer empfindlichen Geldstrafe von 5000 CHF.
5000-CHF-Busse aus nicht vollständig geklärten Gründen
Im Jurybericht hiess es: „Falsche Platzierung von Werbeflächen auf dem Trikot des Weltmeisters während der Siegerehrung.“ Auf den ersten Blick ist nicht eindeutig, worin genau das Problem lag, doch das Personal vor Ort dürfte es bemerkt und entsprechend reagiert haben.
Solche Bussen werden üblicherweise von den Teams bezahlt, und UAE Team Emirates - XRG wird die Angelegenheit nach dem Sieg und der höheren Prämie wohl gelassen sehen. Andernfalls könnte dies für andere Fahrer oder Mannschaften zum Thema werden, sollten sie betroffen sein.
Pogačar reist nun in die Schweiz, wo er am Dienstag bei der
Tour de Romandie startet und als klarer Hauptfavorit, Mann, den es zu schlagen gilt, seine Siegesserie um ein weiteres Rennen erweitern möchte.