Streckenprofil und Route Trofeo Laigueglia 2026

Radsport
durch Nic Gayer
Samstag, 28 Februar 2026 um 12:00
Profile TrofeoLaigueglia2026
Am 04.03. greift das Peloton in Italien beim Trofeo Laigueglia an. Während Frankreich und Spanien bereits ein intensives nationales Rennprogramm absolvierten, eröffnet der historische Nachbar nun seine Frühjahrssaison mit dem traditionsreichen ligurischen Eintagesrennen. Der Start erfolgt voraussichtlich um 11:00 Uhr, die Ankunft ist für etwa 16:05 Uhr CET vorgesehen.
Seit der Erstaustragung im Jahr 1964, die Guido Neri gewann, genießt das Rennen einen festen Platz im Kalender. In den 1970er-Jahren prägte Eddy Merckx die Veranstaltung mit zwei Erfolgen und machte sie zu einem Pflichttermin für internationale Profis, die früh im Frühjahr nach Italien reisten. Auch belgische Legenden wie Freddy Maertens und Roger De Vlaeminck triumphierten hier, ehe sich in den 90ern Johan Museeuw und Frank Vandenbroucke in die Siegerliste eintrugen.
Auch Lance Armstrong und Rolf Sorensen feierten in Laigueglia Siege. Auf italienischer Seite setzten sich im vergangenen Jahrhundert Größen wie Giuseppe Saronni, Michele Bartoli und Paolo Savoldelli durch. Danilo Di Luca und Filippo Pozzato gehörten zu den letzten Gewinnern der goldenen Ära, bevor das Rennen mit der Einführung der WorldTour und der Entstehung zahlreicher neuer Frühjahrsrennen etwas an Bedeutung verlor.
In den vergangenen Jahren erlebte der Trofeo Laigueglia jedoch eine klare Wiederbelebung. Giulio Ciccone, Bauke Mollema, Lenny Martinez und zuletzt Juan Ayuso sicherten sich hier den Sieg. Der Spanier gewann vor zwölf Monaten im Sprint gegen Christian Scaroni.

Streckenprofil: Albenga - Laigueglia

Albenga - Laigueglia, 192,2 Kilometer
Albenga - Laigueglia, 192,2 Kilometer
Das Rennen rund um Laigueglia führt über knapp 200 Kilometer und verlangt den Profis nicht nur Ausdauer, sondern auch Kletterstärke ab. Früh im Verlauf steht die Cipressa mit anschließender Abfahrt auf dem Programm - eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf Milano - Sanremo.
Im Finale absolvieren die Fahrer einen Rundkurs, den sie viermal bewältigen müssen. Jede Runde beinhaltet die Colla Micheri - 1,9 Kilometer lang bei 8,6 Prozent Steigung - weniger als neun Kilometer vor dem Ziel. Dieser Anstieg dürfte ausreichen, um das Rennen komplett zu sprengen.
Zusätzlich führt der Schlusszirkel über den berühmten Capo Mele - 1,5 Kilometer mit durchschnittlich fünf Prozent Steigung - ebenfalls Teil der Strecke von Milano - Sanremo. Nach der letzten Überquerung folgt die sehr schnelle Abfahrt hinunter ins Ziel nach Laigueglia.
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