In einem der bizarrsten Momente vor dem Rennen musste der Belgier Jules Hesters ein unerwartetes Hindernis überwinden, bevor er am Sonntag in Gent Wevelgem an der Startlinie stand.
Der Fahrer des Team Flandres - Baloise hatte sich am Morgen des Rennens in seinem Hotelzimmer eingeschlossen und musste mit einer Leiter befreit werden, um rechtzeitig zum Rennen zu kommen.
"Wir sind seit 07:00 Uhr wach", sagte Hesters gegenüber Sporza."Wir waren im Hotelzimmer eingeschlossen, so dass wir eine Leiter benutzen mussten, um herunterzukommen."
Glücklicherweise konnte die Situation schnell und mit Humor gelöst werden. Hesters schaffte es, trotz des frühmorgendlichen Dramas bei guter Laune zu bleiben.
"Anstelle von drei doppelten Espressi brauchten wir heute nur einen zum Aufwachen", scherzte er.
Trotz des unkonventionellen Starts in den Tag schaffte es Hesters rechtzeitig zum Start des Rennens, das schließlich von Mads Pedersen nach einer dominanten Sololeistung gewonnen wurde. Für Hesters wird der Tag jedoch wahrscheinlich weniger wegen des Rennens in Erinnerung bleiben, sondern eher wegen der Flucht über die Leiter, die ihn dorthin brachte.