Ruhepuls von 34 – Mathieu van der Poel gibt Einblick in die physiologischen Werte hinter seinen Weltmeistertiteln

Radsport
Freitag, 13 Februar 2026 um 20:15
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Mathieu van der Poel zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Fahrern der Moderne, sondern der gesamten Radsportgeschichte. In nahezu jeder Disziplin ist er ein Ausnahmekönner, der für den Profisport geboren wurde – und er hat nun Einblicke in seine physiologischen Werte gegeben.

Mathieu van der Poels Fitness und Genetik

Seinen Ruhepuls hat er öffentlich gemacht – etwas, das in der Weltspitze selten vorkommt. „Der Durchschnitt liegt bei 38. Das Niedrigste, was ich bei Whoop aufgezeichnet habe, ist 34. Also wirklich niedrig“, sagte van der Poel im Whoop-Podcast. „Aber das haben viele Ausdauersportler – das Herz ist extrem gut trainiert. Generell liegen Radfahrer beim Puls ziemlich niedrig.“
Das ist das Ergebnis hervorragender Fitness, aber auch von Genetik. Van der Poel, der im jungen Alter im Cyclocross groß wurde, war technisch stets überragend, doch seine Veranlagung spielte in seinem Aufstieg eine zentrale Rolle. Er ist der Enkel des früheren Eddy-Merckx-Rivalen Raymond Poulidor und Sohn von Adrie van der Poel, ehemaliger Querfeldein-Weltmeister sowie Monument- und Tour-de-France-Etappensieger. Aus vielen Puzzleteilen entstand so ein Athlet ohnegleichen, der inzwischen acht WM-Titel in der Elite im Cyclocross gewonnen hat – mehr als jeder andere in der Geschichte des Sports.
Konkrete Leistungswerte nannte er nicht, doch die Komplexität moderner Taktik ermöglicht es Top-Teams ohnehin, die Wattprofile und Ernährungsstrategien ihrer Rivalen ziemlich genau einzuschätzen. „Ehrlich gesagt stört mich das nicht. Natürlich können andere und Konkurrenten etwas daraus lernen, aber meiner Meinung nach ist das nicht entscheidend“, so seine Einschätzung. „Manche Athleten sind da sehr strikt, aber ich hatte damit nie ein großes Problem.“
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