Richard Plugge war einer der Befรผrworter der รnderung im Vorfeld der Trouรฉe d'Arenberg bei
Paris-Roubaix 2024. Der CEO des Teams
Visma - Lease a Bike geht in einem aktuellen Interview nรคher auf das Thema ein und spricht รผber die Sicherheitsvorschriften im Radsport.
"Mit SafeR steht eine Organisation bereit, die aber noch nicht erfolgreich war. Das hรคtte den massiven Sturz im Baskenland nicht verhindern kรถnnen, aber es ist der Anfang einer Lรถsung, indem man den Verlauf und das Verhalten aller - Fahrer, Teams, Organisatoren und UCI - mit einem unabhรคngigen Gremium betrachtet", sagte Plugge in einem Interview mit Sporza. "Wir mรผssen diese Empfehlungen so schnell wie mรถglich umsetzen. Es ist inzwischen zu sehr zu einem politischen Prozess geworden. Man muss sich einfach fรผr die Menschen einsetzen und auch an das Geschรคft denken. Das ist schรคdlich fรผr unseren Sport".
Es gibt viele Grรผnde fรผr die Zunahme dramatischer Stรผrze in den letzten Jahren, aber man kann argumentieren, dass die erhรถhte Geschwindigkeit in Verbindung mit dem Einsatz von Scheibenbremsen und den zusรคtzlichen Risiken, die die Fahrer im Kampf um die Position eingehen, dies zur Folge haben. Bei der Baskenland-Rundfahrt 2024 beispielsweise stรผrzten die Fahrer an einer Stelle, die Jonas Vingegaard selbst als Risiko bezeichnete. Bei anderen Veranstaltungen haben die Rennveranstalter oder in diesem Fall die CPA eine kleine รnderung gefordert, um zu verhindern, dass die Fahrer bei sehr hohen Geschwindigkeiten auf das Kopfsteinpflaster des Fรผnf-Sterne-Sektors auffahren, womit die meisten Fahrer und Teamchefs einverstanden waren.
"Ich wรผrde applaudieren. Und wenn Sie sich fragen, ob es ein Scherz ist, dann reden Sie darรผber und machen Sie es besser", sagte er zu dem Thema. "Es ist sehr mutig, dass sie nach 100 Jahren รผber eine der Ikonen des Rennens nachdenken. Dafรผr gebรผhrt ihnen ein groรes Lob. Ob es die richtige Lรถsung ist? Ich weiร es nicht. Sollte man es abschieรen? Das wรผrde ich auch nicht tun."