OFFIZIELL: Ehemaliger britischer Visma-Nachwuchsfahrer und Jugendclubkollege von Ben Healy erhält WorldTour-Chance bei EF Education-EasyPost
Radsport
Der britische Radsport-Hoffnungsträger Tomos Pattinson steigt 2027 mit EF Education-EasyPost in die WorldTour auf – nur eine Saison, nachdem er das Entwicklungsprogramm von Team Visma | Lease a Bike verlassen hat. Der in Dudley geborene Fahrer wird damit auch Teamkollege von Ben Healy, mit dem er einen Jugend-Radverein und eine Schule in den West Midlands teilt.
Beide durchliefen mit einigen Jahren Abstand den Halesowen Athletics and Cycling Club. Nun wird Pattinson mit demselben Trainer wie der irische Star arbeiten und sich auf seine erste Profisaison vorbereiten.
Von Vismas britischem Nachwuchsprogramm ins WorldTour-Team von EF
Pattinson machte erstmals mit seinem Sieg beim Juniorenrennen Lüttich–Bastogne–Lüttich 2023 auf sich aufmerksam. Im Juni gab Visma seine Verpflichtung gemeinsam mit den britischen Nachwuchstalenten Matthew Brennan und Jed Smithson bekannt. Alle drei sollten in der folgenden Saison ins Entwicklungsprogramm des niederländischen Teams wechseln.
Während Brennan einen Platz im WorldTour-Team von Visma erhielt, verbrachte Pattinson zwei Saisons im Entwicklungsteam. 2024 gewann er vor Ben Wiggins und Joshua Golliker die britische U23-Zeitfahrmeisterschaft. 2025 belegte er beim Eschborn-Frankfurt U23 den dritten Platz und wurde bei der Istrian Spring Tour Gesamtvierter, bevor er zu EF Education-Aevolo wechselte.
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In seiner ersten Saison bei EF wurde er Gesamtachter beim Circuit des Ardennes, Sechster beim Visit South Aegean GP und Sechster bei der Coppa Citta di San Daniele. Zudem erhielt er Einsätze mit dem Profiteam bei der Tour de la Provence, der Settimana Internazionale Coppi e Bartali und der Tour of Austria.
„Ich bin im Laufe des Jahres oft mit dem WorldTour-Team gefahren und habe viel davon mitgenommen. Dadurch bin ich reifer geworden“, sagte Pattinson nach der Bestätigung seines Aufstiegs. „Dieses Jahr habe ich mehrere Etappenrennen mit den WorldTour-Fahrern bestritten. Dabei habe ich viel gelernt – etwa, wie man mit Funkgerät fährt und von den Erfahrungen der älteren Fahrer profitiert. Es war großartig, Teil dieses Umfelds zu sein.“
Pattinson übernahm auch im Entwicklungsteam mehr Verantwortung und half bei Rennen wie der Tour de l'Avenir und den Kreiz Breizh Elites, die jüngeren Fahrer zu organisieren.
Die Verbindung zu Ben Healy und EF hat Pattinson lange im Blick
Über seine Verbindung zu Healy sprach Pattinson bereits im November 2025, als er ins Entwicklungsprogramm von EF wechselte. „Ben und ich kommen im Grunde aus derselben Gegend“, erklärte er damals. „Ich glaube, er ist nur ein paar Meilen von mir entfernt aufgewachsen. Er ist natürlich älter, deshalb sind wir nie zusammen Rennen gefahren. Aber ich glaube, wir waren auf derselben Schule und sind als Kinder beide für den Halesowen Athletics and Cycling Club gefahren – nur zu unterschiedlichen Zeiten.“
Nun gehören beide demselben Team an und arbeiten mit demselben Trainer. Jacob Tipper, der auch Healy betreut, wird Pattinson auf die Saison 2027 vorbereiten.
EF-Scoutingleiter Sebastian Langeveld verriet, dass das Team Pattinson schon seit dessen Juniorenzeit beobachtet hatte, noch bevor das Entwicklungsprogramm gegründet wurde. „Wir hatten ihn als Junior im Blick, aber damals hatten wir noch kein Entwicklungsteam. Er unterschrieb bei einem anderen Team und überzeugte auf allen Ebenen. Nach allem, was ich gesehen habe und glaube, ist er ein Fahrer mit enormem Talent“, erklärte Langeveld.
2025 nahm EF wieder Kontakt zu Pattinson auf und holte ihn in der folgenden Saison ins Entwicklungsteam. Trotz eines kleinen verletzungsbedingten Rückschlags reichten seine Fortschritte für den Aufstieg.
„Ich denke, wir können seine Fähigkeiten in den kommenden Jahren deutlich weiterentwickeln. Er kann lange in Ausreißergruppen fahren und ein starker Allrounder werden, der dem Team hilft“, sagte Langeveld. „Wir haben noch nicht sein ganzes Potenzial gesehen. Für ihn und das Team ist das ein wirklich spannender Schritt.“
Im Winter wird Pattinson seine neuen Teamkollegen treffen und mit Tipper seinen Rennkalender für 2027 besprechen. In seiner ersten WorldTour-Saison soll er seine Allroundfähigkeiten weiterentwickeln und die etablierten Kapitäne von EF unterstützen.
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- Also bitte, 1 MRT und man weiß bescheid. Vorausgesetzt die Ärzte sind keine Vollpfosten. Ich schreibe das, weil schon wieder PPNl das Thema ist.Wurm30-10-2026
- Wer ist Kimi Antonelli und hat Mercedes jetzt ein Radteam?Wurm29-10-2026
- Sorry für meine Vertipper. Seltsam, dass man nichtmal 5 Minuten lang editieren kann.Wurm25-10-2026
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- Die taktische Ausrichtung beim Straßenrennen der Männer-Elite bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal wird maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt: das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Tadej Pogačar und das Verbot von Teamfunk ("No Race Radios"). Dadurch bricht die gewohnte Dominanz und Kontrolle klassischer World Tour-Teams weg. Das Rennen über 273,7 Kilometer und 3.803 Höhenmeter entwickelt sich zu einem hochgradig unvorhersehbaren Ausscheidungsfahren auf den 12 Runden rund um den Mont Royal. Die taktischen Hauptszenarien & Teamstrategien Nation / Fahrertyp Taktischer Ansatz & Ausrichtung Belgien (Evenepoel & Van Aert) Doppelspitze mit Rollenteilung: Geht als die kontrollierende Großmacht ins Rennen. Die Taktik sieht vor, mit Remco Evenepoel frühzeitig oder aus der Distanz zu attackieren, um die Konkurrenz zur Nacharbeit zu zwingen. Sollte diese Gruppe zurückgeholt werden, lauert Wout van Aert im reduzierten Feld für ein spätes Finale oder einen Sprint. Klassikerjäger (Mathieu van der Poel / Pedersen) Abwartende Trittbrettfahrer-Taktik: Fahrer wie Mathieu van der Poel wissen, dass der Kurs mit 3.800 Höhenmetern an ihrer absoluten Belastungsgrenze kratzt. Ihre Taktik baut darauf, Allianzen mit anderen Nationen einzugehen, Angriffe am Berg zu neutralisieren und die Entscheidung auf das ansteigende falsche Flachstück der Zielgeraden zu vertagen. USA & Außenseiter (McNulty, Simmons, Del Toro) Frühzeitige Offensive ("Chaos-Taktik"): Da Fahrer wie Isaac del Toro (Mexiko) kaum Helfer im Nationalteam haben, müssen sie das Rennen frühzeitig öffnen. Die USA nutzt ihre enorme Kaderbreite (Brandon McNulty, Quinn Simmons, Matteo Jorgenson), um in wechselnden Zwischengruppen vertreten zu sein und Belgien die Kontrollarbeit aufzuzwingen. Deutschland (Lipowitz, Schachmann) Reaktive Außenseiterrolle: Ohne absoluten Top-Favoriten setzt der BDR darauf, sich in Gruppen zu platzieren (z. B. durch Schachmann, Zimmermann oder Brenner). Florian Lipowitz agiert als geschützter Fahrer für das schwere Finale in den letzten Runden. Strategische Schlüsselfaktoren auf der Straße Entscheidung ohne Funkgeräte: Da Anweisungen aus dem Auto fehlen, müssen die Fahrer das Rennen selbst lesen. Wer eine rennentscheidende Gruppe verpasst, muss instinktiv reagieren. Dies führt oft zu taktischen Fehlern bei den Favoriten und erhöht die Chancen für mutige Ausreißer. Das Ausscheidungsfahren am Mont Royal: Der giftige Anstieg Côte Camillien-Houde (1,8 km bei 8 %) sowie die Côte de la Polytechnique (über 11 % in Spitzen) sieben das Feld mit jeder der 12 Runden weiter aus. Die Taktik verschiebt sich von "Kräfte sparen" in der ersten Rennhälfte hin zu einem brutalen Positionskampf vor den Anstiegen im Finale. Das falsche Flachstück im Ziel: Wer am Ende einer Gruppe den WM-Titel unter sich ausmacht, benötigt nach 274 Kilometern enorme Endschnelligkeit an einer rampenartigen Zielgeraden. Ein zu früher Antritt ist hier taktischer Selbstmord.gregmann27-09-2026
- WAS FÜR EIN FINALE!!!!! Das WM-Straßenrennen der Frauen Elite 2026 in Montréal lieferte ein absolut dramatisches und taktisch hochkomplexes Finale. Am Ende krönte sich die Topfavoritin Demi Vollering (Niederlande) nach einem packenden Schlagabtausch und taktischen Spielchen zur neuen Weltmeisterin. Sie schüttelte auf den letzten Kilometern ihre verbliebene Kontrahentin Kasia Niewiadoma ab.Der Rennverlauf und die SchlüsselszenenDer Solo-Vorstoß von Vollering: Gut 38 Kilometer vor dem Ziel zündete Demi Vollering die entscheidende Rakete. Sie setzte sich alleine vom restlichen Feld ab und baute schnell einen Vorsprung auf.Die gnadenlose Verfolgung: Dahinter formierte sich eine hochkarätige Verfolgergruppe, angeführt von der Polin Kasia Niewiadoma-Phinney und der Italienerin Elisa Longo Borghini. Da bei Weltmeisterschaften kein Rennfunk („No Race Radios“) erlaubt ist, mussten die Fahrerinnen die Situation komplett eigenständig auf der Straße lösen.Der Zusammenschluss und der Konter: 15 Kilometer vor dem Ziel schien Vollerings Solo beendet. Niewiadoma und Longo Borghini schlossen zusammen mit der Französin Juliette Berthet zur Spitzenreiterin auf. Die Italienerin Longo Borghini fackelte nicht lange und ging auf der letzten Runde sogar kurzzeitig selbst in die Offensive.Das entscheidende Pokerspiel: Da sich Vollering und Niewiadoma an der Spitze zeitweise uneinig waren und taktierten, blieb das Rennen bis zum Schluss offen. Rund 4 Kilometer vor dem Ziel setzte Vollering jedoch die finale, alles entscheidende Attacke. Niewiadoma konnte dem Antritt nichts mehr entgegensetzen.gregmann26-09-2026
- Die taktische Ausgangslage beim UCI WM-Straßenrennen der Frauen-Elite in Montréal 2026 wird maßgeblich durch den schweren, 180,4 Kilometer langen Kurs (2.570 Höhenmeter) und die acht Runden auf dem selektiven Mont-Royal-Rundkurs bestimmt. Da Funkverbindungen („No Race Radios“) bei Weltmeisterschaften verboten sind, müssen die Teams ihre Strategien rein auf der Straße adaptieren.Die voraussichtlichen Teamtaktiken der großen Radsport-Nationen gliedern sich wie folgt: 🇳🇱 Niederlande: Das Rennen brutal schwer machen. Die Ausgangslage: Mit Demi Vollering stellen die Niederländerinnen die absolute Topfavoritin, die nach einer überragenden Saison das Regenbogentrikot jagt. Die Taktik: Das niederländische Team verfügt traditionell über die größte Dichte an Starfahrinnen (u.a. Puck Pieterse). Ihre Strategie wird darauf abzielen, das Rennen auf den acht Runden am Mont-Royal frühzeitig zu animieren. Um sprintstarke Konkurrentinnen wie Kopecky abzuschütteln, werden sie an den giftigen Rampen wie der Voie Camillien-Houde (2,3 km bei 6,2 %) ein mörderisches Tempo anschlagen, um das Feld zu dezimieren und Vollering für eine späte Solo-Attacke oder ein Duell aus einer kleinen Spitzengruppe zu lancieren. 🇧🇪 Belgien: Kopecky beschützen und isolieren Die Ausgangslage: Die zweifache Weltmeisterin Lotte Kopecky ist die größte Gefahr für ein Solo der Bergfahrerinnen. Sie bringt die perfekte Mischung aus Bergfestigkeit und einem mörderischen Zielsprint mit.Die Taktik: Belgien wird defensiver agieren als die Niederlande. Die Helferinnen müssen dafür sorgen, dass Kopecky bei den harten Tempoverschärfungen an den Anstiegen nicht den Anschluss verliert und gleichzeitig Konterattacken neutralisieren. Das Ziel ist es, Kopecky in einer reduzierten Gruppe über die letzte Rampe (Avenue Pagnuelo) und auf die leicht ansteigende Zielgerade zu bringen, wo sie im Sprint kaum zu schlagen ist 🇮🇹 Italien: Aggressives Forechecking mit Longo Borghini Die Ausgangslage: Elisa Longo Borghini befindet sich in herausragender Form (Sieg im WM-Mixed-Relay, starke Platzierung im WM-Zeitfahren).Die Taktik: Italien kann es sich nicht leisten, auf den Zielsprint zu warten. Ihre Taktik wird ein cleveres, aggressives Forechecking sein. Sie werden versuchen, Fahrerinnen in gefährliche Zwischengruppen zu schicken, um die Niederlande und Belgien zur Nacharbeit zu zwingen, damit Longo Borghini in den letzten zwei Runden den entscheidenden, harten Punch setzen kann. 🇩🇪 Deutschland: Die Underdog-Rolle und taktische Geschlossenheit Die Ausgangslage: Das BDR-Aufgebot reist ohne die eine, alles überragende Favoritin an, schickt aber ein extrem geschlossenes und formstarkes Quintett um Franziska Koch (Bronze im EZF), Liane Lippert, Antonia Niedermaier und Ricarda Bauernfeind ins Rennen. Die Taktik: „Taktische Flexibilität“ ist das deutsche Stichwort. Da man nicht die Last hat, das Rennen kontrollieren zu müssen, wird das Team versuchen, in den ersten Runden des Stadtkurses Kräfte zu sparen und bei gefährlichen Vorstößen stark besetzter Gruppen präsent zu sein. Sie werden darauf spekulieren, dass sich die großen Blöcke (Niederlande/Belgien) gegenseitig neutralisieren oder uneinig sind, um mit Lippert oder Koch im Finale um die Medaillen zu pokern. 🇨🇦 Kanada & Weitere Einzelkämpferinnen: Die Gunst des Chaos nutzenTitelverteidigerin Magdeleine Vallières (Kanada) und Fahrerinnen wie Kasia Niewiadoma (Polen) oder Kim Le Court (Mauritius) besitzen keine riesigen Helferteams. Ihre Taktik muss rein reaktiv und opportunistisch sein: Sie werden direkt am Hinterrad von Vollering und Kopecky kleben und auf den Moment setzen, in dem die großen Teams taktische Fehler begehen, um genau wie im Vorjahr im entscheidenden Moment wegzuspringengregmann26-09-2026







