„Normalerweise verlange ich für einen Schnitt zwischen 20 und 30 €, aber Tadej Pogačar gab mir 45 €!“ – Belgischer Friseur erhält nach der Streckenerkundung der Flandern-Rundfahrt einen einzigartigen Einblick in den Weltmeister
Eine routinemäßige Streckenbesichtigung der Ronde van Vlaanderen führte zu einem unerwarteten Moment in Waregem: Weltmeister Tadej Pogačar hielt nach einem harten Trainingstag für einen Haarschnitt an.
Am Mittwochmorgen wechselte er auf die Ronde-Route. Fans in der Region sichteten ihn auf dem Oude Kwaremont und dem Paterberg, unterwegs auf dem Aero-Modell Y1Rs. Es war eine auffällige Wahl für eine Besichtigung, die oft auf robusteren Rädern erfolgt, und unterstrich, wie ernst UAE Team Emirates - XRG den Aufbau für die Frühjahrsklassiker angeht.
Ein Weltmeister betritt Odin’s Barbershop
Nach der Trainingseinheit am Dienstag fuhr Pogačar mit zwei Freunden ins Zentrum von Waregem und trat in Odin’s Barbershop, ein Geschäft, das erst vor wenigen Wochen eröffnet hatte. Barber Odin Samrel sagte Het Nieuwsblad, Pogačar habe ihn persönlich angerufen, um den Termin zu vereinbaren.
Samrel sagte: „Er zeigte mir die Frisur, die er wollte, und ich habe sie ihm geschnitten. Tadej war super freundlich, was für ein großartiger Mensch.“
Er ergänzte, dass er den Haarschnitt kostenlos anbieten wollte, Pogačar aber ablehnte. Wörtlich: „Ich wollte ihn einladen, aber er bestand darauf zu bezahlen. Normalerweise verlange ich zwischen 20 und 30 Euro für einen Schnitt, er gab mir 45 Euro.“
Ein schnelles Selfie rundete den Besuch ab, bevor die Fahrer in ihr Hotel zurückkehrten.
Fazit
Die Streckenbesichtigungen sind für UAE der Schlüssel, um den Ansatz für zwei der härtesten Rennen zu schärfen, doch der entspannte Besuch in einem Barbershop in Waregem beflügelte die öffentliche Fantasie. Pogačars ruhige Art und Bodenständigkeit stechen weiter hervor – mitten im intensiven Klassikeraufbau.
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Radsportaktuell.de und berichtet über den professionellen Radsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Liveblogs zu wichtigen Renntagen und Etappen, bei denen er das Geschehen in Echtzeit begleitet und Ergebnisse sowie taktische Entwicklungen fortlaufend einordnet. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um Teams, Fahrer und den Rennkalender.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattformen vernetzt, darunter Nicolas Gayer und Oliver Ried. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.