Lidl-Trek vor Verpflichtung eines Tour-de-France-Top-10-Finishers – französischer Kletterer wohl auf dem Sprung zum Start der Transferperiode

Radsport
Donnerstag, 30 Juli 2026 um 17:45
Jordan Jegat bei der Tour de France 2025
Jordan Jegat steht offenbar vor einem Wechsel: Zwei Berichte deuten darauf hin, dass er nach seinem starken Auftritt bei der Tour de France 2026 – Gesamtrang zehn – zu Lidl-Trek wechselt.
Der Kletterer von TotalEnergies holte damit in diesem Monat seinen zweiten zehnten Platz bei der Grande Boucle in Serie und zeigte sich sowohl in Ausreißergruppen als auch im Kampf ums Gesamtklassement bis zum Finale sehr aktiv.
Da der Transfermarkt am Wochenende offiziell öffnet und Teams Neuzugänge für die Saison 2027 vermelden dürfen, könnte Jegat einer der prominenten Zugänge sein, mit denen Lidl-Trek sein Grand-Tour-GC-Aufgebot verstärkt.
Sowohl Daniel Benson als auch Wielerflits berichten, dass der Franzose nach drei Jahren im ProTeam, seit seinem Aufstieg von der Continental-Ebene, einen Dreijahresvertrag unterschreiben soll.
2026 feierte Jegat seinen ersten Profisieg bei der Classic Grand Besançon Doubs und sammelte in den vergangenen Saisons zahlreiche Podestplätze.

Jegat wechselt zu Lidl-Trek

Jegat wird neben Neuzugängen wie Felix Gall und Gregor Mühlberger erwartet. Das Duo von Decathlon CMA CGM soll dem Vernehmen nach im Winter ebenfalls in die Struktur um Andy Schleck wechseln.
Die Nachricht trifft das französische Team hart, das seine letzte Tour der aktuellen Ära unter dem ikonischen Sponsor zum Abschluss brachte. Die Zukunft der Mannschaft für die kommende Saison ist weiter ungewiss, da sie um die Finanzierung ihres Betriebs kämpft.
Lidl-Trek erlebte eine erfolgreiche Tour: Mads Pedersen gewann das Grüne Trikot und holte einen Etappensieg. Im Gesamtklassement belegten Mattias Skjelmose und Juan Ayuso die Plätze sechs und sieben und verpassten damit die Top 5 knapp.
Mit Fahrern wie Derek Gee-West und Giulio Ciccone im aktuellen Aufgebot, die das Potenzial für die Gesamtwertung besitzen, dürfte die offensive Transferstrategie darauf abzielen, die Kletterunterstützung für die kommende Saison weiter zu verstärken.
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