Die Saison 2026 ist für Team
Cofidis von enormer Bedeutung. Die französische Formation ist am Ende des UCI-Rankingzyklus 2023–2025 aus der ersten Liga des Radsports abgestiegen. Erstmals seit dem Aufstieg in die WorldTour 2020 muss Cofidis nun um Startplätze bei allen Wunschrennen kämpfen. Und das wird kein Spaziergang, denn Tudor Pro Cycling, Pinarello Q36.5 Pro Cycling, TotalEnergies und Unibet ROSE Rockets liefern sich allesamt einen harten Schlagabtausch um die Top 3 der ProTeam-Wertung, die für das kommende Jahr Wildcards für jedes Rennen garantiert.
Entsprechend entscheidend ist es, auf dem .Pro- und .1-Kalender breit zu punkten, um die Position in der ProTeam-Hierarchie erfolgreich zu verteidigen. Ebenso wichtig, wenn nicht noch gewichtiger für die Saisonbewertung, ist ein starker Auftritt bei der
Tour de France. Daher hat die französische Mannschaft bereits die Hälfte ihrer Nominierten für die Tour de France sowie die Tour de France Femmes avec Zwift bekannt gegeben.
Das Männerteam wird um
Milan Fretin als Sprintkapitän aufgebaut, mit
Alex Aranburu für variable Etappen. Unterstützt werden sie von den beiden Rouleuren
Alex Kirsch und
Hugo Page, die Fretin an Massensprint-Tagen anfahren sollen, aber auch Freiheiten für Ausreißversuche und eigene Akzente erhalten.
Zeitgleich meldet das Cofidis Women Team, dass
Amalie Dideriksen,
Julie Bego,
Victoire Berteau und
Mijntje Geurts vorab nominiert wurden, um die erneuerten Cofidis-Farben zu vertreten. Dideriksen und Berteau bilden ein starkes Duo für die Sprintankünfte, während die jungen Talente Bego und Geurts in den Bergen in den Vordergrund rücken sollen – inklusive der mythischen Zielankunft am Mont Ventoux, der sein Debüt im Parcours der Tour de France Femmes gibt. Dort müssen sie sich jedoch unter anderem mit Pauline Ferrand-Prévot amwindgepeitschten Berg messen, wenn sie auf Erfolg hoffen wollen.