Medizinischer Bericht und Aufgaben Vuelta a Espana 2026 Etappe 9 - UAE verliert nach Tadej Pogacar einen weiteren Fahrer – auch siebenfacher Etappensieger und nationaler Meister geben auf

Radsport
Montag, 31 August 2026 um 11:38
Pablo Torres UAE 2026 1
Stürze, Erkrankungen und Verletzungen können das Peloton der Vuelta a España schnell ausdünnen, mit Ausstiegen während einer Etappe und anderen Fahrern, die erst nach weiterer Begutachtung nach Rennende aus dem Rennen genommen werden.
Dieser Live-Hub zu medizinischen Berichten und Ausfällen der Vuelta a España 2026 wird während der gesamten Rundfahrt mit jedem bestätigten DNS, DNF und Aufgabe aktualisiert, zusammen mit verifizierten Angaben zu Verletzungen und Erkrankungen von Teams, Fahrern und Rennoffiziellen.
Sobald Scans, Untersuchungen im Krankenhaus oder spätere Teammitteilungen zusätzliche Details liefern, werden diese Aktualisierungen nach Bestätigung ergänzt. Die Seite führt ein fortlaufendes Protokoll der Fahrer, die die Vuelta 2026 verlassen mussten, sowie die bestätigten Gründe für jeden Ausstieg, soweit diese Informationen vorliegen.

1. Etappe

Das komplette Peloton kam im Auftaktzeitfahren ohne Zwischenfälle durch, auch wenn Brunos Armirail (Visma - Lease a Bike) kurzzeitig durch ein mechanisches Problem aufgeschreckt wurde.

2. Etappe

Sergio Chumil ist der erste Fahrer, der die Vuelta a España vorzeitig verlassen muss. Der Guatemalteke stürzte im Verlauf der zweiten Etappe und gab das Rennen aufgrund der Folgen des Sturzes auf.
Auch Sergio Samitier, Frederik Wandahl und Cian Uijtdebroeks waren während der Etappe in Stürze verwickelt.

3. Etappe

Die 3. Etappe wurde aufgrund des Hagelsturms, der die Fahrer auf dem Weg nach Font-Romeu überraschte, vorzeitig beendet. Dies geschah jedoch erst auf den letzten Kilometern, nachdem sich zuvor bereits einiges ereignet hatte. Für Alex Kirsch von Cofidis war das Rennen zu Ende, nachdem er sich unwohl gefühlt hatte.

4. Etappe

Nichts zu berichten.

5. Etappe

Die Vuelta a España hat zwei weitere Fahrer verloren. Roel van Sintmaartensdijk von Lotto-Intermarché musste das Rennen aufgeben, während auch Cian Uijtdebroeks nicht mehr dabei ist.
Vor allem das Aus von Uijtdebroeks kommt nicht überraschend. Der Movistar-Profi hatte sich bereits zuvor im Rennen einen Knöchelbruch zugezogen, versuchte seine Vuelta aber dennoch fortzusetzen. Auf der vierten Etappe wurde jedoch deutlich, dass eine Weiterfahrt kaum noch möglich war.
Uijtdebroeks erreichte das Ziel an diesem Tag als Letzter und war dabei sichtlich von seinen Emotionen überwältigt. Einen Tag später trat der Belgier nicht mehr zur fünften Etappe an, womit seine Vuelta endgültig beendet war.

6. Etappe

Zwei Fahrer haben das Rennen während der 6. Etappe verlassen. Für Joshua Tarling war die Rundfahrt vorzeitig beendet: Der Waliser entschied sich zur Aufgabe, nachdem er zuvor die mutige Entscheidung getroffen hatte, trotz einer Familientragödie so kurz vor dem Start an dem Rennen teilzunehmen. Auch Markel Beloki, der Sohn des ehemaligen spanischen Profis Joseba Beloki, erreichte das Ziel nicht.

7. Etappe

Luca Van Boven (Lotto–Intermarché) stürzte schwer, als noch etwa 23 Kilometer zu fahren waren, nachdem ihm ein Fahrer von XDS Astana am hinteren Ende des Feldes in die Quere gefahren war. Van Boven wurde über einen Bordstein gedrängt, schien aber in der Lage zu sein, weiterzufahren.

8. Etappe

Luca Van Boven ging niet van start in een etappe die erneut von zahlreichen Stürzen geprägt war. Der Fahrer von Lotto-Intermarché war nach seinem Sturz auf der vorherigen Etappe mit zwei gebrochenen Rippen und einem kollabierten Lungenflügel diagnostiziert worden. Damit war er der einzige Fahrer, der heute nicht an den Start ging.
Bereits im neutralisierten Teil der Etappe kam es zum ersten Massensturz. Mehrere Fahrer gingen im Peloton zu Boden. Auch Diego Uriarte war darin verwickelt und musste das Rennen anschließend aufgeben. Unter den weiteren Betroffenen waren unter anderem Pavel Sivakov von UAE und Gianmarco Garofoli, die inmitten einer größeren Gruppe von Fahrern stürzten. Kurz darauf kam es erneut zu einem Sturz, bei dem Mattia Gaffuri von Picnic das Rennen ebenfalls vorzeitig beenden musste.
33 Kilometer vor dem Ziel folgte der schwerste Sturz des Tages, der das Rennen völlig veränderte. Auch Tadej Pogačar ging zu Boden und musste das Rennen aufgeben. Bei dem Slowenen wurde zunächst ein Schlüsselbeinbruch vermutet. Zudem zog er sich Verletzungen an der Schulter und im Gesicht zu. Auch Ben Tulett und Magnus Cort Nielsen gehörten zu den Fahrern, die in den Massensturz verwickelt waren.
Zehn Kilometer vor dem Ziel kam es erneut zu einem Sturz, der mehrere Fahrer aus dem Rhythmus brachte. Unter anderem Carlos Canal, Carlos Rodríguez, Luke Tuckwell, Roland Thalmann, Jan Hirt und Rudy Porter waren betroffen.
Als wäre das nicht genug gewesen, kam es auch im letzten Kilometer noch einmal zu einem Massensturz. Bei hohem Tempo gingen mehrere Fahrer zu Boden. Die vollständige Liste der Betroffenen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

9. Etappe

UAE Team Emirates - XRG musste nach der Enttäuschung um Tadej Pogacar am Vortag einen weiteren Ausfall hinnehmen. Pablo Torres gehörte neben Victor Langellotti und Kaden Groves zu den drei Fahrern, die die Vuelta auf der 9. Etappe aufgeben mussten.
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