Enric Mas kann nun sagen, dass er der Sieger der
Vuelta a España ist. Der Fahrer des
Movistar Team setzte am Sonntag den finalen Siegel auf ein Rennen, dem er jahrelang nachgejagt und das er nun endlich erobert hat – als erster Spanier, der seit Alberto Contador 2014 die Gesamtwertung einer Grand Tour gewinnt. Vier Podien später stand er endlich ganz oben.
Der Mallorquiner erlebte ein
Finale voller Emotionen an der Seite seiner Teamkollegen, mit denen er den Triumph bereits vor der Ziellinie in Granada feiern konnte. Ein Tag, der trotz des gedämpften sportlichen Charakters durch die Neutralisierung der GC-Zeiten für immer im Gedächtnis des Movistar-Profis bleiben wird.
„Einfach besonders, sehr besonders, ‚Special One‘. Es war ein Tag zum Erinnern, es war besonders, etwas Wundervolles“, sagte Mas nach der abschließenden Etappe der Vuelta.
Mas musste lange warten, um den größten Sieg seiner Karriere zu sichern. Der Mallorquiner war bei der Vuelta a España dreimal Zweiter geworden, verpasste den Gesamtsieg aber stets knapp. 2026 schrieb er diese Geschichte endlich um.
Eine lange Wartezeit bis zur Erfüllung des Traums
Der Fahrer selbst räumte ein, dass der Weg bis zu diesem Moment lang gewesen sei, und hob zugleich hervor, wie er und das gesamte Team den letzten Tag erlebt haben.
„Es gibt immer diese Spannung, diese Ungewissheit. Wir sind sehr glücklich, wir haben heute jeden Kilometer genossen“, sagte der neue Sieger der Vuelta a España.
Movistar überquert die Ziellinie als Sieger
Dieses Gefühl spiegelte auch die Rolle von Movistar über den gesamten Tag wider. Das spanische Team fuhr komplett in Rot, um seinen Kapitän an einem historischen Tag zu begleiten, legte für eine Etappe das traditionelle Blau ab und machte Granada zur Bühne einer lange ersehnten Feier.
„Das war das Besonderste“
Für Mas hatte jede seiner Vueltas besondere Bedeutung, doch keine reicht an 2026 heran. Nach Jahren der Anläufe, Podiumsplätze und Kritik erreichte der Mallorquiner endlich sein selbst gestecktes Ziel.
„Es war ein langer Weg bis heute. Die Vueltas waren immer besonders, aber das war das Besonderste, ein Special One“, sagte er.
Die Worte von Mas spiegeln die persönliche Dimension eines Triumphs, der weit über den sportlichen Erfolg hinausgeht. Der Movistar-Fahrer musste jahrelang mit dem Etikett des ewigen Anwärters leben und dem Druck, mehrmals ganz nah dran gewesen zu sein. Jetzt ist diese Geschichte eine andere.
Enric Mas ist der Sieger der Vuelta a España 2026, und sein Name steht nun neben Alberto Contadors als die jüngsten Spanier, die die Gesamtwertung einer Grand Tour erobern konnten. Nach so langer Wartezeit hat der Mallorquiner endlich seinen großen Sieg.