„Mauro ist in Rennen wie diesem ein Weltklassefahrer“ – Tibor del Grosso äußert lobende Worte über Mauro Schmid

Radsport
Samstag, 04 April 2026 um 20:50
Tibor del Grosso
Tibor Del Grosso hat einen Durchbruchswinter im Cyclocross erlebt: ein weiterer niederländischer Meistertitel, dazu mehrere hochkarätige Siege und Resultate, die ihn direkt unter Mathieu van der Poel einordnen. Auf der Straße setzt Alpecin-Premier Tech Vertrauen in den Youngster, und heute lieferte er mit einem Sieg bei der Volta NXT Classic.
„Das bedeutet mir wirklich viel. Ich hatte gehofft, im ersten Block dieser Saison zu gewinnen, und ich bin froh, dass ich das abhaken kann“, sagte Del Grosso. Das hügelige Rennen lag seinem Klassikerspezialisten-Profil ideal, und er setzte sich nach einer Attacke mit Mauro Schmid durch, der zu Saisonbeginn mehrere Rennen gewonnen hat.
„Ja, es hat mich überrascht, wo wir zwei weggefahren sind. Es muss ein hartes Rennen gewesen sein, alle waren am Limit“, fügte er an. „Ich glaube, Mauro war auch überrascht. Es machte die Dinge einfacher, dass wir gemeinsam bis ins Ziel fuhren.“
Im Sprint gab es keinen klaren Topfavoriten, doch das Glück war auf seiner Seite. „Das Finale war sehr hart und größtenteils mit Gegenwind. Am Moerslag war ich wirklich am Limit, und im Sprint war in den letzten 100 Metern nicht mehr viel übrig, aber offenbar habe ich stark genug gedrückt, um als Erster über die Linie zu gehen.“

Del Grosso als Leader für die Ardennen-Klassiker

Der Alpecin-Fahrer verbucht nicht nur einen Sieg: Das Feld war stark, das Rennen taktisch, und Mauro Schmid ist dieses Jahr in der Form seines Lebens. Das poliert seine Reputation vor seinem ersten wichtigen Saisonblock deutlich auf.
„Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das jetzt abhaken kann. Mauro ist in Rennen wie diesem ein Weltklassefahrer, das macht es prestigeträchtiger. Bei der Amstel [Gold Race] fährt er vorne mit den Besten“, ordnet er ein.
Der Niederländer wurde nicht für die Kopfsteinpflaster-Klassiker an der Seite von Mathieu van der Poel nominiert, hat aber seinen eigenen Kalender mit Führungsrollen bei Rennen wie Amstel und De Brabantse Pijl. Kann er den heutigen Erfolg wiederholen? „Ich muss sagen, heute war es schon sehr hart, und dann wird es noch härter. Mit all den richtig guten Kletterern dort wird es eine andere Geschichte.“
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