„Man muss auch Wout van Aert berücksichtigen“ – Alejandro Valverde stellt das Duell Pogacar gegen van der Poel vor der Flandern-Rundfahrt infrage

Radsport
Samstag, 04 April 2026 um 13:00
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Die Flandern-Rundfahrt wurde als Duell zwischen Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel zugespitzt, doch Alejandro Valverde sieht vor dem Sonntag ein komplexeres Bild.
In von Mundo Deportivo aufgezeichneten Zitaten während seines Starts bei der Vuelta a Ibiza MTB verwies der Ex-Weltmeister auf Wout van Aert als entscheidenden Faktor für den Rennverlauf.
„In diesen Zeiten sehen wir die Dominanz von Pogacar und Van der Poel. Für Sonntag in Flandern muss man aber auch Van Aert berücksichtigen, der gezeigt hat, dass er in großer Form ist. Das Duell zwischen ihnen wird sehr spannend, wobei ich mich nicht festlegen möchte, wer gewinnt.“
Van der Poel hat sein Niveau in diesem Frühjahr erneut unterstrichen, während Pogacar der Fahrer bleibt, der ein Rennen am ehesten nach seinen Bedingungen formt. Doch die Rennen um sie herum folgten keinem einfachen Drehbuch, und Van Aert war in den Schlüsselmomenten konstant präsent, ohne dies bislang in ein Ergebnis umzumünzen.

Valverde: Dominanz garantiert keine Kontrolle

Valverdes Blick auf die aktuelle Lage spiegelt diese Spannung wider. Selbst wenn Pogacar und Van der Poel den Maßstab setzen, sieht er die Ergebnisse nicht als gesetzt.
„Bei solcher Überlegenheit kann das Resultat vorhersehbar sein. Im Fall von Pogacar, der Grand Tours und Klassiker gewinnt, muss man aber bedenken, dass er nicht immer siegen kann“, erklärt der Spanier. „Er muss diese Phase der Brillanz nutzen, solange es geht. Ob die Zuschauer diese Dominanz mehr oder weniger mögen, weiß ich nicht. Mir persönlich gefällt sie.“
Alejandro Valverde
Alejandro Valverde erwartet in Flandern mehr als nur ein Duell Pogacar – Van der Poel
Damit bleibt Flandern auslegungsfähig. Pogacar kann früh Druck machen, Van der Poel auf die üblichen Schlüsselstellen warten, doch die Präsenz von Van Aert verändert in beiden Szenarien die Gleichung.
Valverde gibt keine Prognose ab, verschiebt den Fokus aber weg vom Zweikampf hin zu einem offeneren Szenario. In einem Frühjahr, in dem Kontrolle schwerer durchzusetzen ist, könnte das die treffendere Lesart sein.
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