John Degenkolb nach Pech van Udens und Märkls Bester von DSM-Firmenich Post NL bei der Dwars door Vlaanderen 2024: "Das ist also zumindest etwas, worauf ich für die kommenden großen Rennen aufbauen kann."

Radsport
durch Cycloon
Mittwoch, 27 März 2024 um 23:30
johndegenkolb
Die 2024er Ausgabe der Dwars door Vlaanderen war eine, die vielen lange im Gedächtnis bleiben wird. Vor allem durch einen schweren Massensturz, der einigen der Favoriten des Rennens einen Strich durch die Rechnung machte und manche mit Knochenbrüchen aus dem Rennen nahm.
DSM-Firmenich Post NL hatte einen guten Start in das Rennen hingelegt, als Niklas Märkl sich früh einer Ausreißergruppe angeschlossen hatte. Gutes Teamarbeit hatte ihn in diese Position gebracht, doch musste Märkl aufgrund eines mechanischen Problems die Gruppe wieder verlassen. Nils Eekhoff wurde durch einen Sturz aus dem Rennen genommen.
Letztlich waren es vor allem der Deutsche John Degenkolb und sein Teamkollege Casper van Uden, die die Hoffnungen des Teams durch eine gute Position aufrecht erhalten konnten. Allerdings kam es zu jenem schweren Zwischenfall, der van Uden weit zurückgeworfen hatte, so dass am Ende Degenkolb, der sicher durch das Chaos steuern konnte, als Bester des Teams auf einem soliden 20. Platz das Rennen abschließen konnte. Nach dem Rennen urteilte John Degenkolb über die Teamsite:
"Heute war eine super hektische Ausgabe der Dwars door Vlaanderen mit Stress und Chaos von Anfang an. Wir haben anfangs einen guten Job gemacht, die Ruhe bewahrt und Niklas hat einen hervorragenden Job gemacht, als er sich der Ausreißergruppe anschloss. Leider hatte er später ein mechanisches Problem und fiel aus der Gruppe heraus, was uns vielleicht ein gutes Ergebnis gekostet hätte. Außerdem verloren wir Nils durch einen Sturz, was ebenfalls sehr bedauerlich war. Casper und ich befanden uns noch in einer guten Position, als es zu dem schweren Sturz kam. Während Casper aufgehalten wurde, konnte ich den Sturz vermeiden und versuchte, so gut wie möglich in der Gruppe zu bleiben. Am Ende sprintete ich auf einen soliden 20. Platz, was in Anbetracht meiner Leistung in Gent-Wevelgem, wo ich mich nicht so gut gefühlt habe, in Ordnung ist. Das ist also zumindest etwas, worauf ich für die kommenden großen Rennen aufbauen kann."

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