Jasper Philipsen war der große Dominator der Sprints bei der Tour de France 2023, doch bei den ersten beiden Sprints des Rennens 2024 konnte er sich nicht durchsetzen. Diesen Mittwoch wurde er von Mark Cavendish geschlagen.
"Es war ein sehr nervöser Sprint und ich war eine Zeit lang etwas eingeklemmt", sagte Philipsen in einem Interview mit Sporza nach dem Rennen. Es war ein ruhiger Tag auf dem Rad und Alpecin-Deceuninck vermied die Pannen, die sie auf der dritten Etappe nach Turin aus dem Rennen warfen. Dort stürzte Mathieu van der Poel und konnte nicht am Leadout des belgischen Sprinters teilnehmen. Philipsen war dann selbst in den Massensturz verwickelt und konnte nicht am Sprint teilnehmen. Nun schafften es beide, aber das Luxus-Leadout konnte Philipsen nur am Rad von Mark Cavendish in den Schlusssprint ziehen lassen.
Der Alpecin-Deceuninck-Fahrer hatte an diesem Tag gute Beine und eine gute Positionierung. In einem Gegenwindsprint war er der Hauptanwärter auf den Etappensieg, aber er musste gegen den besten Sprinter der letzten 15 Jahre antreten. Auch Philipsen war nicht in der Lage, Mark Cavendish zu bezwingen. Es war ein sehr starker Sprint der Manx Missile, und Philipsen war trotz seines hohen Tempos nicht in der Lage, den Etappensieg zu erringen.
"Aber er ist ein verdienter Sieger. Cavendish lässt es hier krachen, das ist die wichtigste Nachricht des Tages", gibt Philipsen zu. "Er sprintet hier um den Sieg, toll für ihn", lobt er abschließend. Dennoch war es kein vergeudeter Tag für Philipsen, der in der Punkterangliste nach oben kletterte. Er verbesserte sich vom achten auf den vierten Platz und hat nun 78 Punkte. Er liegt hinter Biniam Girmay (104 Punkte), Mads Pedersen (94 Punkte) und Jonas Abrahmsen (87 Punkte).
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.