Die Volta ao Algarve lockt jedes Jahr eine ganze Reihe großer Namen des Profi-Pelotons an – und kommende Woche im Süden Portugals kommt ein weiterer hinzu. Oscar Onley gibt sein Debüt im Trikot von INEOS Grenadiers bei der fünftägigen Rundfahrt.
Laut Journalist Daniel Benson hat das britische Team entschieden, den Schotten in Portugal erstmals starten zu lassen – zusammen mit Kévin Vauquelin, der ebenfalls sein Debüt gibt, Zeitfahr-Topfavorit Filippo Ganna und dem zweifachen Tour-de-France-Etappensieger Thymen Arensman.
Onley begann seine Europa-Saison im vergangenen Jahr erst im April, nachdem er zuvor in Australien und in den Emiraten gefahren war – der Auftakt zu einem Durchbruchssommer, den er mit Rang vier bei der Tour de France krönte. Diese Leistung, sein junges Alter und seine Nationalität waren wesentliche Gründe für den Millionenaufwand von INEOS Grenadiers, um seinen Vertrag bei Team Picnic PostNL herauszukaufen. Über den Winter verbrachte er Zeit in Australien, ehe er für das Team-Trainingslager nach Europa reiste. Nun startet er seine Saison an der Algarve, wo zwei bergige Etappen seinen Qualitäten entgegenkommen und ihn direkt in den Kampf um den Tagessieg bringen dürften.
Dort trifft er unter anderem auf João Almeida, Juan Ayuso, Florian Lipowitz und Derek Gee – schon fürs Gebirge ein Feld auf höchstem Niveau. Das 19 Kilometer lange Zeitfahren in Vilamoura wird zudem ein Schlüsseltag für Onley, der sein neues Zeitfahr-Setup erstmals unter Rennbedingungen testet.
Onleys weiterer Fahrplan sieht Paris–Nizza, die Tour Auvergne – Rhône Alpes und im Sommer die Tour de France vor, wo er eine Führungsrolle einnehmen soll – mit Blick auf die Tour 2027, die in seiner schottischen Heimat startet.
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.