„Ich musste nur im Windschatten sitzen, essen, trinken und sicher ankommen“: Afonso Eulálio übersteht eine weitere Hochgeschwindigkeits-Etappe in Rosa

Radsport
Donnerstag, 21 Mai 2026 um 8:00
Afonso Eulalio beim Giro d’Italia 2026
Afonso Eulálio beendete einen weiteren Tag im Rosa Trikot beim Giro d’Italia, seinen sechsten, und diesmal durfte er etwas freier durchatmen. Nach intensiven Tagen in der Verteidigung der Führung, geprägt von zwei Bergankünften und einem Einzelzeitfahren, erlebte der Portugiese von Bahrain - Victorious endlich eine kontrolliertere Etappe. Wieder entschied die Ausreißergruppe den Tag, Jhonatan Narváez holte den Sieg.

Eulálio verteidigt Rosa nach hektischem Start auf Etappe 11

Die heikelste Phase ereignete sich gleich in den ersten Kilometern, als der Kampf um die Gruppe des Tages tobte. Mehrere Teams wollten Fahrer nach vorn schicken, der Start war Vollgas, mit 50 km/h im Schnitt in der ersten Rennstunde über welliges Terrain.
UAE Team Emirates - XRG verpasste die ersten beiden Fluchtgruppen und musste nachsetzen, was das Feld in die Länge zog. Das Hauptfeld zerfiel kurzzeitig, und der Portugiese landete in der zweiten Gruppe. Doch die Lage beruhigte sich rasch, und fortan genoss er einen ruhigeren Tag, während sein Team das Tempo kontrollierte.
„Wir wussten, dass viele Teams hart darum kämpfen würden, Fahrer in die Gruppe zu bringen. Es dauerte, bis sie stand, aber dann konnten wir etwas rausnehmen. Das Team hat einen perfekten Job gemacht, ich musste nur am Hinterrad sitzen, essen, trinken und sicher ins Ziel kommen“, erklärte Eulálio im Kurzinterview, laut Zitaten von Jornal Record.
Der Portugiese erlebt in seinem zweiten Giro weiterhin besondere Tage und macht kein Geheimnis aus seiner Freude, die Gesamtführung zu verteidigen.
Afonso Eulálio im Rosa Trikot
Afonso Eulálio im Rosa Trikot
„Es ist perfekt, morgens aufzuwachen, den Bus zu sehen und diesen Fuchs [das Maskottchen für den Gesamtführenden] darin zu entdecken. Es ist ein unglaubliches Gefühl, dieses Trikot am Start der Etappen zu tragen“, gestand der Fahrer aus Figueira.
Morgen wartet eine 175-km-Etappe, auf der die (vielseitigeren) Sprinter um den Sieg kämpfen dürften. Für Eulálio bietet sich eine weitere Chance, die Maglia Rosa und das Weiße Trikot relativ sorgenfrei zu genießen, da im Gesamtwertung keine Abstände zu erwarten sind.
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