Der GP Quebec 2024 war einer der härtesten der letzten Jahre, aber Biniam Girmay bewies seine derzeitige gute Form, indem er sich an der Spitze des Feldes hielt, selbst als Fahrer wie Julian Alaphilippe und Tadej Pogacar starke Angriffe starteten. Am Ende war es ein zweiter Platz für die eritreische Sensation.
"Es war eine besonders schwierige Ausgabe des Grand Prix Cycliste de Quebec, schwieriger als die beiden vorherigen. Aber ich habe mich immer von meinem Team unterstützt gefühlt, das den ganzen Tag sehr viel Arbeit geleistet hat", sagte Girmay in einer Pressemitteilung. "Von Anfang an haben wir das Rennen kontrolliert." Girmay wollte ein Rennen, das auf einen Sprint hinausläuft, und er bekam es, wenn auch unter ungewöhnlichen Umständen.
"In den letzten beiden Runden hatte ich wirklich mit dem Tempo von UAE und Pogacar zu kämpfen, aber ich bin nicht in Panik geraten und habe meinen Rhythmus beibehalten, so dass ich nicht in die roten Zahlen gekommen bin." In der letzten Runde gab es große Attacken, und Lotto Dstny versuchte, den Zug vorne am Leben zu erhalten, was bedeutete, dass mehrere der schnellen Männer im Rennen zu kämpfen hatten und es nicht bis zum Sprint schafften. Girmay hatte keine Antwort darauf, aber es erwies sich als die richtige Entscheidung, im Feld zu bleiben, da er sich - anders als zum Beispiel Arnaud De Lie - an den härtesten Stellen der kleinen Anstiege nicht verausgabte.
Er startete den Sprint von etwas weiter hinten als Michael Matthews und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, aber es war dennoch ein starkes Ergebnis für den Intermarche - Wanty-Fahrer, der seinen dritten Platz aus dem letzten Jahr verbesserte. "Es war ein besonderer Sprint, alle haben auf dem letzten Kilometer Vollgas gegeben. Ich denke, dass ich auf den letzten 500 Metern gut manövriert habe, um Plätze gut zu machen, leider war Matthews heute der Schnellste. Ich bin froh, dass ich mein Team mit einem schönen Podium belohnen konnte", sagte er abschließend.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.