„Ich freue mich auf einen langen Renntag“ – Mads Pedersen markiert den ersten zermürbenden Vuelta-Tag als Chance zum Zuschlagen

Radsport
Sonntag, 23 August 2026 um 10:00
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Mads Pedersen startet in die Vuelta a España 2026 als einer der Topanwärter im Kampf um das Grüne Trikot – und um das begehrte Sondertrikot, das viel Zusatzarbeit bedeutet, falls Pedersen in Massensprints nicht konstant punktet.

Guter oder schlechter Vuelta-Auftakt?

In diesem Sinne bot das 9,4 Kilometer lange Auftaktzeitfahren die perfekte Chance, sich früh von den Rivalen in der Punktewertung abzusetzen. Wie lief es?
Pedersen selbst muss mit Rang 15 nicht unzufrieden sein, auch wenn das lediglich 1 Punkt für die Wertung einbringt. Derweil kam einer seiner möglichen Rivalen, Wout Van Aert, als Achter ins Ziel und hat nun 7 Punkte Vorsprung in der von Etappensieger Tadej Pogacar angeführten Punktewertung.
„Es lief gut. Wenn ich Hoffnung haben will, so etwas zu gewinnen, muss ich wohl noch etwas mehr auf dem Zeitfahrrad trainieren, als ich es tue. Alles in allem war es ein gutes Zeitfahren, und ich habe die Beine für morgen vorbereitet, was ein deutlich größeres Ziel ist“, sagte Mads Pedersen im Ziel zu TV 2 Sport.

„Wenn ich morgen gewinne“

Die heute gegen die Uhr geholten Punkte waren eher ein Bonus, die eigentliche Arbeit für Pedersen beginnt morgen. Die zweite Etappe von Monaco nach Manosque ist mit 214 Kilometern und 3.000 Höhenmetern alles andere als die leichteste dieser Vuelta. Und doch wirkt sie wie ein perfekter Tag für einen vielseitigen Fahrer wie Pedersen – und Van Aert. Es sei denn, Pogacar entscheidet, dass er den Sieg selbst will.
Mads Pedersen schlug Wout Van Aert bei einem ähnlichen Finale beim Giro d’Italia im Vorjahr
Mads Pedersen beat Wout Van Aert at a similar finish at last year's Giro d'Italia
„Es gab keinen Grund, heute nicht Vollgas zu geben. Ich hätte innerhalb von fünf Sekunden sein können, und das reicht, wenn ich morgen gewinne. Aber jetzt sind es 15 Sekunden, und die gibt es nicht als Bonifikationen. Es ist, wie es ist, und es ist nicht das Ziel, für das wir hergekommen sind. Ich bin völlig ruhig, freue mich auf einen langen Renntag morgen und hoffe, um den Sieg zu fahren.“
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