Die Vuelta a España 2026 schreibt auch abseits der Straße ihre Geschichten, eine Hauptfigur ist dabei Erola Jons. Die Content-Creatorin traf auf Iñigo Elósegui vom Team Kern Pharma, es entstand ein lockerer Plausch, der sogar in dem Plan mündete, am Ruhetag gemeinsam eine Runde zu drehen.
Der Baskenprofi, der noch ein Team sucht, um 2027 weiterhin im Peloton zu bleiben, bestreitet derzeit ein für seine Zukunft besonders wichtiges Rennen. Dennoch fand er bei La Vuelta auch Zeit, in einer ganz anderen Wertung zu glänzen. In der liegt er zumindest vorerst auf Platz eins.
Das Treffen zwischen
Erola Jons und Elósegui zeigte schnell, dass dies kein klassisches Radsport-Interview werden würde. Kaum hatte sie den Fahrer begrüßt, lieferte die Creatorin eine eigenwillige Einordnung seiner Leistung.
„Ich weiß nicht genau, wie du in der Gesamtwertung dastehst, aber in meiner Rangliste bist du Erster“, witzelte Erola. Elósegui nahm es lachend und antwortete knapp: „Vielen Dank.“ Von da an floss das Gespräch leicht, offizielle Wertungen, Anstiege und Konkurrenz rückten für einen Moment in den Hintergrund.
Erola Jons, die von La Vuelta engagierte Content-Creatorin.
Jons interviewt den Fahrer
Erola wollte wissen, ob der Kern-Pharma-Fahrer bis zum Ende im Rennen bleiben werde. Als er das bejahte, schlug sie vor, die freien Momente während der drei Wochen optimal zu nutzen.
Jenseits der Anekdote steht Elósegui in diesen Wochen vor einer deutlich schwereren Aufgabe. Der 28-Jährige hat seinen Platz im Profipeloton für die kommende Saison noch nicht gesichert.
Vorerst fährt der Baske die Vuelta weiter und wartet auf Nachrichten zu seiner Zukunft. Jede Etappe ist eine neue Chance, sein Niveau zu zeigen und eine Möglichkeit zu finden, die ihn im Feld hält.
Erola Jons sendet eine Botschaft
Mitten in dieser Ungewissheit bescherte das Treffen mit Erola Jons einem der entspanntesten Momente des Rennens. „Du warst unglaublich“, sagte die Creatorin am Ende zu ihm.
In Erolas persönlicher Wertung trägt Elósegui bereits das Leadertrikot.
Und die Creatorin selbst lässt durchblicken, dass dies nicht ihr letzter Einsatz bei der Rundfahrt sein wird. In den sozialen Medien hinterließ sie eine Botschaft mit Rückkehrankündigung: „Ich glaube, ich komme zur Vuelta zurück.“