Obwohl Mathieu van der Poel bei der
Flandern-Rundfahrt 2024 mit Abstand der Stรคrkste im Feld war, war der Kampf um die restlichen Podiumsplรคtze dahinter unglaublich eng. Der beeindruckende
Magnus Sheffield sorgte dafรผr, dass die
INEOS Grenadiers gut im Rennen lagen.
"Flandern ist ein so historisches Rennen, es hat noch nie ein Amerikaner gewonnen, aber ich habe mir gesagt, dass sogar ein Platz unter den ersten Zehn heute mรถglich ist", sagte der 21-Jรคhrige nach dem Rennen gegenรผber GCN. "Ich denke, dass wir damit wirklich zufrieden sein kรถnnen, um das Podium gekรคmpft zu haben."
Wie bereits erwรคhnt, konnte Sheffield im Sprint um die Plรคtze zwei und drei keinen Platz auf dem Siegerpodest ergattern und kam schlieรlich als Sechster ins Ziel. Dennoch blickt er mit verstรคndlichem Optimismus in die Zukunft. "Dies ist erst mein drittes Flandernrennen, aber ich denke, dass ich jedes Jahr besser werde und mehr Erfahrung sammle, so dass ich denke, dass dies fรผr meine Karriere eine gute Leistung ist", schรคtzt er ein. "Ich kann daraus lernen und hoffentlich kann ich eines Tages um den Sieg kรคmpfen."
"Ich hatte das Gefรผhl, dass ich nur durch Gruppen fuhr. Ich war jedes Mal in einer guten Position, wenn wir den Kwaremont erreichten, aber am Koppenberg mussten wir alle absteigen und das Kopfsteinpflaster hochlaufen oder gehen. Es gab einige Stรผrze, aber
Ben Turner und
Joshua Tarling waren in der Lage, uns im Kampf um das Podium zu helfen, und dann hatte ich im Sprint einfach nicht die Beine, aber ich muss dem Team danken", fรผgt Sheffield hinzu. "Es gibt das Koppenberg-Cyclo-Cross-Rennen und ich bin sicher, dass man es so am besten beschreiben kann. Mit Straรenschuhen ist man natรผrlich nicht dafรผr gemacht, Kopfsteinpflaster hochzulaufen, und wir haben einfach versucht, so schnell wie mรถglich hochzukommen. Als ich dann sah, dass die Jungs wieder aufstiegen, habe ich das Gleiche getan, aber zu diesem Zeitpunkt hatte Mathieu bereits angegriffen und wir haben einfach versucht, so gut wie mรถglich zu jagen."