„Hoffentlich hängt er nicht wie immer nur am Hinterrad ...“ – NBA-Superstar Joel Embiid stichelt gegen Jonas Vingegaard in einem zufälligen Vorab-Aufeinandertreffen zur Tour de France
Die Tour de France 2026 hat noch nicht begonnen, da bekommt Jonas Vingegaard bereits einen augenzwinkernden Hieb aus einer unerwarteten Ecke der Sportwelt ab. Philadelphia-76ers-Superstar Joel Embiid mischte sich auf X in die Vordiskussion ein, erklärte Tadej Pogacar klar zum Favoriten für Gelb und frotzelte über den Fahrstil des Dänen.
Embiid, NBA-MVP 2023 und einer der global größten Namen im Basketball, postete vor dem Grand Départ 2026 in Barcelona, während die Vorfreude auf das nächste Kapitel der Rivalität Pogacar–Vingegaard wächst. „Le Tour De France is here!!!“ schrieb Embiid auf X. „Can’t wait to see Pogi win again.. Vingegaard looks strong too. Hopefully he’s not gonna wheel suck like always lmao… Just kidding😂😂 #TdF2026“
Embiid steigt in die Pogacar–Vingegaard-Debatte ein
Embiid wurde in Kamerun geboren, 2014 an Position drei gedraftet und später als MVP der NBA bei den Philadelphia 76ers ausgezeichnet. Nun meldet sich einer der bekanntesten Basketballer in der größten Vordiskussion des Radsports zu Wort.
Seine Unterstützung folgt vielen Vorschauen: Pogacar soll erneut gewinnen. Der Slowene startet die Tour 2026 als Favorit auf ein fünftes Gelbes Trikot, Vingegaard gilt einmal mehr als sein schärfster Widersacher.
Vingegaard gewann die Tour 2022 und 2023, ehe Pogacar in den folgenden Ausgaben die Kontrolle zurückeroberte. Ihre Rivalität prägt das Rennen seit Jahren: Pogacars Angriffsinstinkt trifft auf Vingegaards kühle, kontrollierte Fahrweise.
„Just kidding“
Embiids „wheel suck“-Spruch greift eine der schärferen Beleidigungen im Radsport auf, die üblicherweise einem Fahrer gilt, dem man vorwirft, nur im Windschatten zu sitzen statt die Führungsarbeit zu teilen.
Vingegaards Anhänger verweisen auf zwei Toursiege, wiederholte Dominanz in den Bergen und eine der stärksten Grand-Tour-Bilanzen seiner Generation. Pogacar-Fans betonen oft den Kontrast: ihr Fahrer als der spontanere Angreifer, Vingegaard als der kalkuliertere, selektivere Kontrahent.
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10 Fragen · ≈ 5 Min.
um in der Rangliste mitzumachen.
Embiid blieb locker im Ton, fügte nach dem Seitenhieb „Just kidding“ samt Lach-Emojis an. Am Vorabend der Tour fand selbst dieser beiläufige NBA-Crossover seinen Weg in die bekannte Frontstellung um die prägende Rivalität des Pelotons.
Das Rennen beginnt in Barcelona mit einem Mannschaftszeitfahren und dem ersten Gelben Trikot der Tour 2026. Embiid hat seinen Tipp bereits auf Pogacar gesetzt.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.
Le Tour De France is here!!! Can’t wait to see Pogi win again.. Vingegaard looks strong too. Hopefully he’s not gonna wheel suck like always lmao… Just kidding😂😂 #TdF2026