FOTO: Tadej Pogacar beim Test eines rätselhaften Zeitfahrmodells – Geheime Waffe für die Tour 2026?

Radsport
Donnerstag, 12 Februar 2026 um 6:00
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Die Palmares von Tadej Pogačar sind mit gerade einmal 27 Jahren bereits beeindruckend. Das slowenische Phänomen gewinnt Grand Tours, hügelige Klassiker, auf Kopfsteinpflaster, fürchtet weder Windkanten noch reduzierte Sprints. Die einzige Disziplin, in der er den Allerbesten noch etwas hinterherfährt, ist das Zeitfahren, wo Remco Evenepoel normalerweise auf einem ganz anderen Niveau unterwegs ist.

Pogačars TT-Offensive vor Tour-Entscheidung 2026

2023, nur einen Tag vor seinem berüchtigten Einbruch am Col de la Loze, kassierte Pogačar eine herbe Niederlage gegen Jonas Vingegaard, der ihm über ein 22 Kilometer langes Mittelgebirgszeitfahren nach Combloux 1:38 Minuten einschenkte. Diese Tour-de-France-Ausgabe ist bis heute tatsächlich das letzte Etappenrennen, das Pogačar verloren hat.
Seitdem arbeitet der Star von UAE Team Emirates – XRG weiter konsequent an seinem Zeitfahren. Das zahlte sich mit Etappensiegen beim Giro d’Italia und der Tour de France aus, innerhalb der „Pogačar-Metrik“ sind das jedoch nur kleine Erfolge. Bei den Weltmeisterschaften gegen die Uhr wartet Pogačar noch auf eine Medaille, nachdem er in Kigali 2025 um eine Sekunde an Bronze-Gewinner Ilan Van Wilder vorbeischrammte. Und mehr als 2:30 Minuten hinter Evenepoel lag.
Die Regenbogen-Colnago von Tadej Pogacar ist nun sicher in Espargarós Sammlung untergebracht
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Die Tour de France 2026 startet mit einem Mannschaftszeitfahren, bei dem die individuelle Stärke weniger ausschlaggebend ist, doch das 26 Kilometer lange Einzelzeitfahren auf Etappe 16 könnte im Kampf um das Gesamtklassement eine Schlüsselrolle spielen. Pogačar wird dort gegen seine Hauptkonkurrenten Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel keine Sekunden abgeben wollen.

Rätselhaftes Zeitfahrrad

„Niederlage“ kennt Pogačar nicht, und so wurde der Slowene gemeinsam mit dem Radlieferanten des UAE-Teams – Colnago – beim Testen einiger ungewohnter TT-Spezialitäten gesichtet.
Cyclingnews suchte nach weiteren Details, doch Colnago reagierte mit einem deutlichen „Kein Kommentar“ zu Informationen über das getestete Modell und ließ damit Raum für Spekulationen und Annahmen.
Klar ist: Dieses mysteriöse Rad wirkt schlanker als das aktuelle Colnago TT1-Zeitfahrrad, das im Mai 2022 vorgestellt wurde. Der Rahmen zeigt in bestimmten Bereichen flachere und deutlich weniger aggressiv geformte Rohrprofile. Alles ist auf Detailpräzision getrimmt, damit Pogačar dann die bestmögliche Leistung abrufen kann, wenn es am meisten zählt.
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