Der norwegische Radprofi
Tobias Foss hat das tatsächliche Ausmaß seiner Verletzungen nach seinem Sturz bei einem Training in Valencia offengelegt, ein Vorfall, der zunächst weniger schwer wirkte, als er sich nun herausgestellt hat.
Wie der Fahrer erklärte, lautete die erste Diagnose auf ein Schulterblattbruch. Spätere Untersuchungen bestätigten jedoch ein deutlich komplexeres Bild: mehrere gebrochene Rippen, ein Schlüsselbeinbruch, ein kollabierter Lungenflügel durch eine Perforation und ein Wirbelbruch.
Der Profi des Teams
INEOS Grenadiers blieb sieben Wochen ohne Renneinsatz, eine Phase, die er selbst als „hart und schmerzhaft“ beschrieb. Dennoch kündigte Foss an, dass er bereits wieder auf die Straße zurückgekehrt ist und sein sportliches Aufbautraining begonnen hat. Über
sein persönliches Instagram-Konto teilte der Norweger folgende Nachricht:
„Medizinisches Update: Was wir nach dem Sturz in Valencia zunächst für ein gebrochenes Schulterblatt hielten, entpuppte sich als deutlich mehr, mit mehreren gebrochenen Rippen, einem gebrochenen Schlüsselbein, einem perforierten Lungenflügel und einem Teil eines gebrochenen Wirbels. Es waren sieben harte und schmerzhafte Wochen, aber am Montag konnte ich endlich wieder auf die Straße und mit dem Training beginnen. Das Ärzteteam von INEOS Grenadiers hat mich hervorragend betreut und mir geholfen, so schnell wie möglich zurückzukommen, und mit meinem kleinen Gefährten auf dem Sofa verging die Zeit schneller. In den nächsten Wochen bringe ich den Körper wieder auf Touren und hoffe, meine Saison bei der Amstel neu starten zu können.“
Was Tobias Foss als Nächstes plant
Der Fahrer kündigte an, die kommenden Wochen der Formfindung zu widmen, um bei der Amstel Gold Race in den Wettkampf zurückzukehren, einer der wichtigsten Klassiker im Kalender.
Weitere Details zu konkreten Rennterminen über diese Planung hinaus wurden vorerst nicht genannt, doch die Rückkehr ins Training ist angesichts der Schwere der Verletzungen ein deutlicher Schritt nach vorn.
Tobias Foss wurde 2022 Weltmeister im Zeitfahren