Michal Kwiatkowski hat nach seinem schweren Sturz bei
Mailand-Sanremo Entwarnung gegeben und bestätigt, dass er nach dem Highspeed-Unfall auf dem Anflug zu den Tre Capi keine schweren Verletzungen erlitten hat.
Der Fahrer von
INEOS Grenadiers gehörte zu mehreren Profis, die rund 65 Kilometer vor dem Ziel zu Fall kamen, nachdem er mit einem Fahrer von Pinarello-Q36.5 kollidiert war, einen Straßenpfosten touchierte und das Rennen anschließend aufgeben musste.
Keine Frakturen nach Untersuchungen im Krankenhaus
Auf einem aus dem Krankenhaus veröffentlichten
Instagram-Foto zeigte sich Kwiatkowski bereits wieder gefasst und kommentierte die Aufnahme mit den Worten: „Prellungen, nichts gebrochen“.
Michal Kwiatkowski bei der Teampräsentation von Mailand–Sanremo 2026
Zunächst herrschte große Sorge über die Schwere des Sturzes, da der Aufprall auf die Straßeneinrichtung heftig ausfiel und der frühere Mailand-Sanremo-Sieger sichtbar unter Schmerzen litt.
INEOS Grenadiers bestätigten später jedoch, dass die medizinischen Untersuchungen keine Knochenbrüche ergaben. „Die medizinischen Checks haben bestätigt, dass keine Frakturen vorliegen“, teilte das Team offiziell mit. „Er befindet sich nun wieder in der Obhut unseres medizinischen Personals. Wir wünschen Kwiato eine schnelle Genesung.“
Sturz bringt INEOS in Schlüsselphase aus dem Rhythmus
Der Vorfall ereignete sich in einer entscheidenden Rennphase, als der Positionskampf vor den Tre Capi deutlich an Intensität zunahm. Kwiatkowski stürzte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Ben Turner und Connor Swift. Beide setzten das Rennen trotz sichtbarer Blessuren fort, während Teamkapitän Filippo Ganna die Situation nur knapp vermeiden konnte.
Mit einem ihrer erfahrensten Fahrer aus dem Rennen musste INEOS sich kurzfristig neu organisieren, während das Peloton bereits in Richtung der entscheidenden Rennphase beschleunigte.
Positives Ergebnis nach Schreckmoment
Angesichts der Dynamik und Härte des Sturzes sorgt das Ergebnis für große Erleichterung im Team.
Kwiatkowski, Sieger von Mailand-Sanremo 2017, blieb nach dem Zwischenfall zunächst am Straßenrand liegen, wobei der Aufprall in der Live-Übertragung besonders dramatisch wirkte. Sein Update in den sozialen Medien, gestützt durch die medizinische Bestätigung des Teams, zeichnet nun ein deutlich positiveres Gesamtbild.
Nach einem der beunruhigendsten Stürze des Rennens steht damit eine klare Diagnose fest: Prellungen, aber nichts gebrochen.