Mailand–Sanremo 2026 wurde durch einen schweren Sturz der
INEOS Grenadiers innerhalb der letzten 70 Kilometer erschüttert, bei dem unter anderem
Michal Kwiatkowski im Positionskampf vor den Capi zu Fall kam.
Der Vorfall ereignete sich, als die Anspannung im Feld sprunghaft anstieg, mehrere Teams Züge formierten und an der Spitze um jeden Meter kämpften. INEOS Grenadiers und Pinarello-Q36.5 waren stark involviert, ein Kontakt zwischen beiden Linien löste einen Crash aus, der mehrere Fahrer aus dem Rennen nahm.
Kwiatkowski schien die heftigsten Folgen davonzutragen. Der Ex-Weltmeister lag sichtbar gezeichnet am Straßenrand, Bilder zeigten ihn nach dem Aufprall neben einem Leitpfosten am Boden.
Mehrere Teamkollegen wurden ebenfalls in den Sturz verwickelt, darunter
Ben Turner und
Connor Swift, was INEOS in einer kritischen Rennphase spürbar schwächte.
Sturz zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt
Das Timing verschärfte die Tragweite. Mit etwas über 60 Kilometern bis ins Ziel hatte das Feld den Aufbau zur entscheidenden Phase von Mailand–Sanremo eingeleitet. Die Teams erhöhten das Tempo und kämpften um Positionen vor dem Capo Mele, dem ersten der drei Anstiege, die traditionell den Anlauf auf Cipressa und Poggio prägen.
Diese Positionsschlacht gehört oft zu den gefährlichsten Rennabschnitten – der Zwischenfall lieferte den Beweis. Der Sturz zerriss die Formation des Feldes, zwang Fahrer abzubremsen, an Gestürzten vorbeizunavigieren und sich bei hohem Tempo neu zu ordnen.
Für die INEOS Grenadiers könnten die Folgen gravierend sein. Mehrere Ausfälle zu diesem Zeitpunkt schmälern die Kontrolle über die Positionierung und die Unterstützung für die Kapitäne vor den Schlüsselanstiegen.
Das Rennen läuft weiter, doch der Zwischenfall hat den möglichen Verlauf des Finales bereits verändert, da eines der großen Teams nun in der Defensive ist.
Weitere Updates zum Zustand der beteiligten Fahrer werden erwartet, sobald die Lage klarer ist.