"Es ist schon eine Weile her, dass ich die Hände in die Luft strecken konnte" - Mathieu van der Poel freut sich über seinen ersten Sieg seit fast 6 Monaten bei der Tour de Luxembourg 2024
Zum ersten Mal seit fast sechs Monaten feierte Mathieu van der Poel am Dienstagnachmittag in Luxemburg den Gewinn eines Radrennens. Mit Blick auf die Weltmeisterschaften 2024 könnte der Sieg auch für das Selbstvertrauen genau zum richtigen Zeitpunkt kommen.
"Es ist toll, die erste Etappe zu gewinnen. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Hände in die Luft strecken konnte", sagte der neue Führende der Tour de Luxembourg 2024 in seinem Interview nach der Etappe, in der sich van der Poel in einem brutalen Bergaufsprint vor Christophe Laporte und Andreas Kron durchsetzte. "Es hat heute Spaß gemacht, es war eine schöne Etappe und ich freue mich auf den Rest des Rennens."
"Es ist schon eine Weile her, dass ich hier war, es muss die Cyclocross-Weltmeisterschaft gewesen sein, bei der ich verloren habe", fuhr der Alpecin-Deceuninck-Leader fort und bezog sich dabei auf die Cyclocross-Weltmeisterschaft 2017, bei der van der Poel gegen seinen großen Rivalen Wout Van Aert verlor. "Es war eine schöne Etappe und wie gesagt, die restlichen Etappen sehen schwer aus, also werde ich sie genießen. Ich bin sehr glücklich über den Etappensieg."
Es war jedoch alles andere als ein perfekter Tag für van der Poel und Alpecin-Deceuninck, da nicht weniger als drei Teamkollegen des Weltmeisters aufgrund einer Krankheit, die sich im gesamten Team ausbreitete, aufgeben mussten. "Ich denke, dass es wichtig ist, Etappen zu gewinnen. Wir haben einige Fahrer durch Krankheit verloren, jetzt sind wir nur noch zu dritt. Es wird daher schwierig sein, das Rennen zu kontrollieren. Ich bin hierher gekommen, um eine Etappe zu gewinnen, und das ist mir auf der ersten Etappe gelungen. Das ist schön und nimmt etwas Druck von den kommenden Etappen", so van der Poel.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.