„Es hätte nicht besser laufen können“ – Paul Magnier dominiert die Slowakei-Rundfahrt

Radsport
Freitag, 19 September 2025 um 7:00
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Paul Magnier bestätigt eindrucksvoll seine Topform zum Saisonende. Der junge Franzose von Soudal – Quick-Step reiht aktuell Sieg an Sieg und führt nun sogar die Gesamtwertung der Slowakei-Rundfahrt (Tour de Slovaquie). Bereits bei der Tour de Pologne hatte er einen Etappenerfolg gefeiert, in der vergangenen Woche folgten drei weitere Siege – der jüngste am Donnerstag auf der zweiten Etappe.
„Es hätte nicht besser laufen können. Es ist fantastisch, im Trikot des Führenden zu gewinnen. Die Mannschaft hat absolut perfekt gearbeitet. Wir haben das Tempo von Anfang an kontrolliert, und dann mussten wir auch noch einige Beschleunigungen von sehr starken Fahrern abfangen. Das ist uns perfekt gelungen“, erklärte Magnier direkt nach dem Ziel.
Soudal – Quick-Step zeigte auf der zweiten Etappe eine geschlossene Teamleistung. Die Helfer hielten die Ausreißer stets unter Kontrolle und sorgten für ein ideales Finale. 500 Meter vor dem Ziel lagen noch drei Fahrer vorne, doch Dries Van Gestel und Yves Lampaert brachten Magnier in eine ideale Position. „Sie haben mich auf den letzten zweihundert Metern perfekt geführt, und dann musste ich den Job nur noch zu Ende bringen“, lobte Magnier.
Der Sieg war bereits sein dritter in Folge – rechnet man den GP de Fourmies am Sonntag hinzu, sogar der vierte in kurzer Zeit. „Ich bin sehr stolz darauf, heute nach einer weiteren hervorragenden Teamleistung gewonnen zu haben“, betonte der Franzose.
Die zweite Etappe bot trotz des Sprintankunfts einige Tücken. Mehrere Anstiege im Mittelteil sorgten dafür, dass etliche Sprinter – darunter der Drittplatzierte der Auftaktetappe, Joppe Herremans – früh den Anschluss verloren. Auch die Ausreißer Bart Lemmen und Paul Double sorgten für Spannung, wurden jedoch vom „Wolfpack“ nie wirklich gefährlich. „Nicht unbedingt ‚kein Problem‘, aber das Team hat alles kontrolliert. Wir haben nur ein paar Fahrer ziehen lassen und dann das Tempo hochgehalten. Ich musste mich nur auf meinen Sprint konzentrieren – und das hat perfekt funktioniert“, so Magnier.
Mit seiner derzeitigen Form scheint Magnier kaum zu stoppen. Ob er tatsächlich die ersten vier Etappen in Serie gewinnen kann, entscheidet sich wohl am Freitag. Dort wartet ein 16 Kilometer langer Anstieg mit rund 4 Prozent Steigung in der Etappenmitte. „Ich hoffe es. Es ist eine weitere schwere Etappe, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen“, blickte Magnier voraus.


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