„Es fühlt sich großartig an, wieder zurück zu sein. Dieses Team bedeutet mir sehr viel, und es ist ein echtes Gefühl von Stolz und Vertrautheit, an einen Ort mit so vielen guten Erinnerungen zurückzukehren“, sagte Schleck in einer Pressemitteilung. „Schon von außen war die Energie und die Richtung des Projekts sofort spürbar. Das Oktober-Trainingslager hat mir gezeigt, wie engagiert alle sind, Standards nach oben zu verschieben, und es ist aufregend, nun Teil dieses Prozesses zu sein.“
Schleck war ein Fahrer, der in seiner Karriere viel erreicht hat. Von 2011 bis 2016 – seinem letzten Jahr im Peloton – fuhr er für die Struktur, die heute das US-Team bildet. Die Verbindung riss daher nie ganz ab. Zehn Jahre nach seinem Karriereende kehrt er nun zurück, um die Fahrer künftig aus dem Mannschaftswagen heraus zu lenken.
„Ich persönlich möchte auf und neben der Straße so viel beitragen wie möglich und dem Team helfen, den nächsten Schritt zu machen. Erfolg bedeutet für mich, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen. Ich bin dankbar für diese Chance und freue mich darauf, meine Erfahrung und mein Wissen mit dem Team zu teilen.“
Schleck, inzwischen 45, gewann in seiner Karriere Rennen wie die Tour de Suisse, das Amstel Gold Race und den Giro dell'Emilia. Seine markantesten Auftritte zeigte er jedoch bei der Tour de France, wo er 2009 gemeinsam mit seinem Bruder Andy Alberto Contador über die gesamte Ausgabe hinweg attackierte und 2011 zusammen mit Andy hinter Cadel Evans gemeinsam auf dem Podium stand.
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.