Dylan Groenewegen von
Unibet Rose Rockets hat seine Siegesserie fortgesetzt – und wie: Beim GP Jean-Pierre Monseré setzte er sich gegen ein mit WorldTour-Sprintern gespicktes Feld durch.
News-Update zum GP Jean-Pierre Monseré mit Groenewegen-Sieg
Der Kurs war flach und führte über einen Rundkurs mit einigen kurzen Kopfsteinpflasterpassagen. Nicht extrem selektiv, aber anspruchsvoll genug für ein taktisches Rennen. Sente Sentjens und Kamil Małecki attackierten 39 Kilometer vor dem Ziel, ein starker Vorstoß, der ihnen einen soliden Vorsprung auf das Feld bescherte und Vorteile für den letzten Pflastersektor einbrachte.
Im finalen Sektor folgten weitere Angriffe, Jayco war stark vertreten: Dries De Bondt und Pascal Ackermann setzten sich in einer Gruppe ab, dazu kamen Stan Van Tricht (Quick-Step), Simon Dehairs (Alpecin) und Zak Eržen (Bahrain). Sie schlossen zu den beiden Spitzenreitern auf – mehrere Teams stellten daraufhin die Nachführarbeit ein.
Auf den letzten 3 Kilometern versuchte Iuri Leitão vergeblich, solo nach vorn zu springen. Die Spitze verteidigte nur wenige Sekunden bis zum Zielsprint. Unter Druck eröffnete Pascal Ackermann früh den Sprint – ein Sprungbrett für die Konkurrenten. Gleichzeitig lieferte Unibet Rose Rockets von hinten den perfekten Lead-out. Dylan Groenewegen kam aus dem Windschatten der Hinterräder, zog unwiderstehlich vorbei und holte sich in den allerletzten Metern einen herausragenden Sprintsieg.