Ergebnisse Brabantse Pijl 2026 | Anders Foldager holt den Sprintsieg, späte Attacken am Schlussanstieg gestellt

Radsport
Freitag, 17 April 2026 um 17:18
AndersFoldager
Die Brabantse Pijl 2026 war ein hart animiertes Rennen, endete jedoch im Sprint eines kleinen Pelotons. Kopfsteinpflaster-Anstiege und Attacken reichten nicht, um das Feld komplett zu zerlegen. Nach einer wilden Jagd entschied ein kurzer Sprint um den Sieg, in dem Anders Foldager für Team Jayco AlUla triumphierte.

Ergebnisse Brabantse Pijl 2026: Foldager gewinnt im Bergaufsprint

Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus Fabrice Lefevere, Jonah Killy, Michiel Coppens, Cedrik Bakke Christpjersen, Vojtech Kminek und Bram Dissel. Ein überschaubenes Sextett ohne große Gefahr für das Feld, wenngleich einige Fahrer bis tief in die schwere Phase des Rennens überlebten. 67 Kilometer vor dem Ziel attackierten Louis Vervaeke und Stefano Oldani aus dem Peloton und eröffneten das Kräftemessen der Topteams.
In einem schwierigen, explosiven Rennen wie diesem zahlt sich Antizipation oft aus. So probierte es UAE früh mit Tim Wellens und Florian Vermeersch, ebenso Mauro Schmid. Doch die Gruppe blieb relativ kompakt und die Vorstöße wurden neutralisiert. In der vorletzten Runde explodierte das Rennen dann wirklich, als die kopfsteingepflasterte Moskesstraat anstand.
Mit 31 Kilometern verbleibend griff Romain Grégoire an, gefolgt von Ramses Debruyne, später stieß Benoît Cosnefroy hinzu. Dahinter blieb das Feld groß, der Abstand wuchs nie deutlich. Einige Kilometer später schlossen drei weitere Fahrer auf: Tibor del Grosso, Anthon Charmig und Milan Lanhove – Jelle Johannink kam kurzzeitig ebenfalls heran, fiel jedoch als Einziger schnell wieder zurück.
Die sechsköpfige Gruppe arbeitete bis zum letzten Anstieg gut zusammen. Die Antritte bergauf waren hart, brachten jedoch untereinander keine Lücken. Das war nötig, denn mehrere Teams dahinter – darunter NSN, Jayco, Lotto und andere – verfügten noch über genug Kraft für eine entschlossene Verfolgung.
Die Arbeit von Mauro Schmid vor dem Schlussanstieg war enorm. Der Schweizer Meister schloss die Lücke praktisch am Fuß der finalen Rampe. Mathieu Burgaudeau eröffnete den steilsten Abschnitt mit einem Vollangriff, riss eine Lücke zum Feld, doch nur wenige Fahrer konnten ihn zurückstellen, womit es zu einem reduzierten Bergaufsprint kam.
Lotto zog den Sprint an, ein Caja Rural-Fahrer versuchte mit einem frühen Antritt zu überraschen. Auf dem Weg nach Overijse aber schlug Jayco-Puncheur Anders Foldager zu – ein überzeugender Sieg. Quinten Hermans und Benoît Cosnefroy sprinteten auf die Plätze zwei und drei.
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