Ergebnisse Arctic Race of Norway 2026 Etappe 3 – Guillermo Thomas Silva erobert Gelb mit furiosem Sieg auf der Königsetappe, während der Kampf um die Gesamtwertung am Storheia-Anstieg explodiert

Radsport
Samstag, 15 August 2026 um 18:25
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Guillermo Thomas Silva hat die Konigsetappe der Arctic Race of Norway 2026 auf der Storheia mit einem perfekt getimten Konter gewonnen. Er reagierte auf eine spate Beschleunigung des Vorab-Favoriten Lennert Van Eetvelt und fuhr in den letzten Hundertmetern klar davon.
Van Eetvelt hatte rund 400 Meter vor dem Ziel attackiert und zunachst Silva, Alessandro Pinarello und Robbe Dhondt mitgerissen.
Pinarello und Dhondt konnten das Tempo nicht halten, doch Silva blieb nah genug dran, konterte fast umgehend und riss die entscheidende Lucke zum Belgier.
Der Fahrer von XDS Astana uberquerte solo die Linie und holte sowohl den Etappensieg als auch das Gesamtfuhrertrikot. Van Eetvelt wurde zeitgleich Zweiter, Pinarello folgte neun Sekunden dahinter auf Rang drei. Dhondt komplettierte die Top Vier.

Silva verwandelt Van Eetvelts Attacke in den Sieg

Der finale 3,4-km-Anstieg zur Storheia galt nach zwei Sprinttagen als erster grosser GC-Test. Doch der steilste Unterteil spaltete das Favoritenfeld zunachst weniger deutlich als erwartet.
TotalEnergies attackierte fruh am Berg, spater hielt Team Picnic PostNL durch Bert Bolle den Druck hoch. Die Spitzengruppe blieb lange gross, mit Van Eetvelt, Silva, Pinarello, Felix Engelhardt und weiteren Klassementfahrern zusammen, wahrend die Steigungen Richtung Gipfel nachliessen.
Wout Poels geriet innerhalb des Schlusskilometers in Schwierigkeiten, auch Fabio Christen fiel bei steigendem Tempo zuruck. Eine kurze Tempodelle ermoglichte es mehreren Fahrern, wieder Anschluss zu finden, ehe Van Eetvelt endlich die Attacke setzte, die die Etappe zu entscheiden schien.
Silva hatte andere Plane. Er parierte die Beschleunigung, sah, wie Pinarello und Dhondt abreissen lassen mussten, und griff dann uber Van Eetvelts Einsatz hinweg an, um die letzten Hundertmeter zu kontrollieren. Van Eetvelt konnte kein zweites Mal reagieren, sodass Silva am Gipfel den grossten Tageserfolg feiern durfte.
Der Sieg stellte auch die Gesamtwertung auf den Kopf. Silva war mit acht Sekunden Ruckstand auf Giovanni Lonardi gestartet, Van Eetvelt mit 14 Sekunden. Mit dem 10-Sekunden-Bonus fur den Etappensieg und sechs Sekunden fur Van Eetvelt als Zweiter ubernahm der Uruguayer die Gesamtfuhrung mit zehn Sekunden Vorsprung auf den Belgier vor der Schlussetappe.

Fruehe Ausreisser vor dem Schlussanstieg gestellt

Die Anfangskilometer verliefen fur eine Konigsetappe vergleichsweise ruhig. Eirik Vang Aas, Thomas Eriksen, Aksel Laforce, Axel Kallberg und Morthen Wang Baksaas setzten sich fast sofort ab, erhielten aber nie genugend Freiraum, um das Ergebnis zu gefahrden.
Vang Aas und Baksaas nutzten die Flucht fur ihren Kampf um die Bergwertung, ehe sie zuruckfielen. Eriksen, Laforce und Kallberg blieben vorne, spater fuhr Kallberg solo und wurde letzter Ausreisser, doch kurz vor der Storheia stellte ihn das Feld, wahrend die GC-Teams um Positionen kampften.
Giovanni Lonardi, der nach den ersten beiden Sprintetappen in Gelb gefahren war, wurde noch vor dem Schlussanstieg distanziert. Am Gipfel hatte sich das Rennen komplett gedreht: Silva kam aus dem ersten grossen Bergtest als Etappensieger und Mann in Gelb hervor.
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