Eddy Merckx ist nach seinem jüngsten Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückgekehrt – ein positives Signal in einer langen und schwierigen Genesungsphase nach anhaltenden Hüftproblemen.
Der 80-Jährige wurde vergangenen Monat operiert, nachdem Ärzte aufgrund einer neu festgestellten bakteriellen Infektion sein künstliches Hüftgelenk reinigen mussten.
Der Eingriff verlief planmäßig, und nach rund einem Monat im Krankenhaus wurde Merckx nun entlassen.
Das Update markiert eine ermutigende Wende nach einer Serie von Rückschlägen, die den fünffachen Tour-de-France-Sieger immer wieder ins Krankenhaus brachte – wiederkehrende Infektionen erwiesen sich als besonders hartnäckig.
Langer Weg zurück seit dem Sturz 2024
Merckx’ aktuelle Lage lässt sich auf einen Sturz im Dezember 2024 zurückführen, als er an einem Bahnübergang ausrutschte und sich die Hüfte brach. Seither folgte eine Reihe von Operationen an dem Gelenk, Berichte sprechen von bis zu neun Eingriffen. Ärzte haben inzwischen den Einbau einer neuen Prothese ausgeschlossen, was den Erfolg der jüngsten Maßnahme zur Eindämmung der Infektion umso wichtiger macht.
„Er hat es satt, sich dauerhaft so durchzukämpfen“, sagte sein Sohn
Axel Merckx kürzlich. „Die vergangenen zwei Jahre waren besonders hart, vor allem für jemanden, der immer so aktiv war.“
Die Operationskette wurde durch wiederholte Komplikationen im Hüftbereich zusätzlich erschwert und machte aus einer einzelnen Verletzung einen langwierigen, komplexen Genesungsprozess.
Eddy Merckx in Aktion während seiner legendären Karriere
Anzeichen einer Rückkehr zur Normalität
Nach einem Monat im Krankenhaus ist Merckx nun wieder zu Hause, laut Familienupdates in einer stabileren Phase seiner Genesung. Ein von seiner Tochter Sabrina in sozialen Medien geteiltes Foto zeigte die beiden gemeinsam im Freien – ein Moment der Normalität nach einer langen Zeit, die von Operationen und Reha geprägt war.
Auch wenn die Genesung andauert, ist die Entwicklung ein klarer Schritt nach vorn nach einer Reihe von Komplikationen seit der Erstverletzung. Der Fokus liegt nun darauf, Stabilität zu wahren und weitere Rückschläge zu vermeiden.
Für Merckx ist es ein seltener positiver Moment in einem medizinischen Kampf, der seine Widerstandskraft weit über den ursprünglichen Sturz hinaus gefordert hat.