Obwohl Oier Lazkano beim E3 Saxo Classic 2024 am Ende nur auf Platz 14 landete, war der spanische Landesmeister einer der Fahrer, die das Rennen entfachten und Mathieu van der Poel und Wout van Aert den Kampf ansagten.
"Warum nicht? Er hat einen guten Kampfgeist gezeigt, oder?", fragte ein erfreuter Sportdirektor des Movistar-Teams, Jürgen Roelandts, in seinem Rückblick auf die Leistung von Lazkano am Freitag im Gespräch mit Cycling News. "Aber am Ende war er ein bisschen leer."
Roelandts selbst verfügt über eine gewisse Erfahrung bei der E3 Saxo Classic und wurde 2011 Zweiter hinter Fabian Cancellara. Mit Lazkano, der nach kurzer Abwesenheit wieder ins Renngeschehen eingreift, gibt es Grund zum Optimismus. "Er war nach dem ersten Wochenende ein wenig krank, er ist Paris-Nice 2024 nicht gefahren und sein letztes Rennen war Kuurne", sagt Roelandts. "Ich denke, er hatte ein ziemlich gutes Rennen, wir müssen noch mit ihm reden, aber es ist fast drei, vier Wochen her seit seinem letzten Rennen und ich denke, er hat sich gut geschlagen, besonders bei einem so intensiven Rennen wie der E3."
"Ich habe versucht, ein bisschen zu antizipieren. Bei diesen Rennen weiß man nie, deshalb sind sie so schön", fügte Lazkano selbst hinzu. "Mir fehlte am Ende ein wenig die Kondition, weil ich eine Woche lang nicht auf dem Rad war. Man kann hier nicht bei 98% sein. Ich habe ein gutes Gefühl, wir waren in den wichtigen Punkten vorne und das werde ich beibehalten. Das ist das Ziel der Saison für mich, und jetzt geht es darum, Dwars door Vlaanderen 2024, die Tour des Flandres 2024 und Paris-Roubaix 2024 zu fahren."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.