„Eine Operation war die beste Lösung“: Taco van der Hoorn verpasst Klassiker und Giro d’Italia nach Knie-Operation

Radsport
Sonntag, 15 Februar 2026 um 6:00
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Taco van der Hoorn steht vor einem weiteren langen Weg zurück. Der niederländische Ausreißer-Spezialist musste sich einer Knieoperation unterziehen – ein Eingriff, der seine Frühjahrskampagne faktisch beendet, bevor sie richtig begonnen hat. Am Freitag bestätigte Lotto-Intermarché, dass der 32-Jährige sowohl die Klassiker als auch den Giro d’Italia verpassen wird.
Es ist ein herber Rückschlag für Van der Hoorn, der sich erst kürzlich nach einer karrierebedrohenden Verletzung im Peloton zurückgemeldet hatte. Nun zwingt ihn ein sogenanntes präpatellares Reibungssyndrom zu einer Pause in der Saison 2026.

Eine notwendige Entscheidung für Van der Hoorn

Van der Hoorn kämpft seit Jahresbeginn mit dem Problem. Eigentlich war ein Start beim Tour Down Under im Januar geplant, doch anhaltende Schmerzen führten zu seiner Streichung von der Startliste. Als Ruhe und konservative Behandlung keine Besserung brachten, entschied sich das Ärzteteam zum Eingriff.
„Er bekam Anfang Januar Kniebeschwerden, die ihn auch am Start beim Tour Down Under hinderten, und gemeinsam mit dem Team wurde entschieden, dass eine Operation die beste Lösung ist“, erläuterte die Mannschaft in einer offiziellen Mitteilung.
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Van der Hoorn hat 8 Profi-Siege
Der Eingriff fand am Freitagmorgen in Belgien statt. Er verlief erfolgreich, doch der Fahrplan für die Reha ist strikt. „Taco kann in den nächsten vier Wochen nicht aufs Rad und muss dann schrittweise aufbauen“, bestätigte das Team. „Das bedeutet, dass er die Klassiker und den Giro verpasst – seine Hauptziele in dieser Saison.“
Für Van der Hoorn ist das leider vertrautes Terrain: Nach einer schweren Gehirnerschütterung bei der Flandern-Rundfahrt 2023 fiel er mehr als 500 Tage aus dem Peloton.
Ende 2024 kehrte er zurück, gewann die Betcity Elfstedenrace und lieferte 2025 eine solide Saison ab, mit Rang 20 bei Paris–Roubaix und offensiver Fahrweise im Giro. Diese Leistungen brachten ihm eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre beim neu formierten Team Lotto-Intermarché ein – doch die Rückzahlung dieses Vertrauens auf der Straße muss nun warten.
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