„Ein paar Bonifikationssekunden, ich glaube nicht, dass das viel ausmacht“ – Tom Pidcock relativiert Zeitgewinn gegenüber Evenepoel und Vingegaard auf verhaltener Etappe der Katalonien-Rundfahrt

Radsport
Donnerstag, 26 März 2026 um 18:00
Tom Pidcock
Tom Pidcock setzte seinen konstanten Start in die Volta a Catalunya mit Platz drei auf Etappe 4 fort und gewann kleine Zeitvorteile auf Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard. Der Brite maß deren Bedeutung für die Gesamtwertung jedoch nur geringe Relevanz bei.

Tom Pidcock nach Etappe 4 der Volta a Catalunya

Auf einer Etappe, deren Bergankunft wegen starker Winde gestrichen wurde, hielt das Peloton das Rennen unter Kontrolle, ehe Ethan Vernon den Sprint vor Dorian Godon gewann. Pidcock finishte erneut unter den Top-Fahrern.
Trotz drei Bonusseunden im Zwischensprint und einem weiteren starken Ergebnis im Finale wollte Pidcock die Auswirkungen auf das Gesamtklassement nicht überbewerten.
„Ein paar Bonusseunden, ich glaube nicht, dass das in diesem Rennen viel ausmacht“, sagte der Kapitän des Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team nach der Etappe im Gespräch mit Cycling Pro Net.

Starke Positionierung auf anspruchsvollem Finale

Das ansteigende Finale kam Pidcock erneut entgegen. Er zeigte sich bereits auf mehreren Katalonien-Etappen prominent, nur wenige Tage nach seiner starken Vorstellung bei Milano-Sanremo.
„Es gab massiven Gegenwind auf der großen Straße, und die Jungs haben einen guten Job gemacht, mich vorne zu halten“, erklärte er. „Dann, etwa 3 km vor dem Ziel, bin ich etwas zurückgefallen, vorne ist es ziemlich hart. Dann bin ich den Anstieg voll gefahren, bin an Godons Hinterrad, und ja, passt schon.“
Das Timing seiner Attacke hielt ihn bis tief in den Sprint in Reichweite, doch auf den letzten Metern fehlte die Endgeschwindigkeit gegenüber Vernon und Godon. „Dritter ist gut. Die Jungs sind schnell, ich bin nicht so schnell, also ja, ist gut.“

Fokus bleibt jenseits früher GC-Abstände

Auch wenn Evenepoel und Vingegaard die Hauptreferenzen im Kampf um die Gesamtwertung bleiben, agiert Pidcock trotz seiner stetigen Ausbeute an Resultaten mit Maß.
Er bestätigte, dass sich seine Beine im Rennverlauf verbessern, ein deutlicher Unterschied zu Beginn der Woche. „Heute habe ich mich besser gefühlt. Ich habe mich besser gefühlt. Aber heute zählt eigentlich nicht wirklich, oder?“
Diese Einordnung spiegelt die Eröffnungsphase des Rennens wider, in der Bonusseunden kleine Lücken geschaffen haben, ohne die Gesamtwertung bereits zu prägen.
Mit den entscheidenden Bergetappen noch vor der Brust sammelt Pidcock weiter Momentum an der Spitze, auch wenn er die frühen Zwischenstände weiterhin vorsichtig bewertet.
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