Ergebnisse Settimana Internazionale Coppi e Bartali 2026, Etappe 2 | Filippo D’Aiuto schnappt sich einen späten Solosieg und überrascht das Peloton

Radsport
durch Nic Gayer
Donnerstag, 26 März 2026 um 15:47
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Filippo D’Aiuto setzte eine perfekt getimte späte Attacke und gewann die 2. Etappe der Settimana Internazionale Coppi e Bartali. Der Italiener erreichte das Ziel in Massalengo nach einem Solo in den Schlusskilometern wenige Sekunden vor dem heranstürmenden Feld.
Der Fahrer von General Store - Essegibi - F.Lli Curia griff kurz nach der Wiedergliederung des Feldes nach mehreren Rennaufteilungen an, erarbeitete sich rund zehn Sekunden Vorsprung und brachte diesen knappen Abstand bis ins Ziel. Matteo Moschetti führte die Verfolger auf Rang zwei, Tommaso Bessega komplettierte das Podium.

Späte Attacke entscheidet Etappe nach Einholung der Ausreißer

Zunächst prägte eine vierköpfige Ausreißergruppe mit Renato Favero, Kevin Pezzo Rosola, Andrea Cantoni und Marco Martini das Renngeschehen. Das Quartett erarbeitete sich in der ersten Rennhälfte einen Vorsprung von etwa vier Minuten.
Dieser Abstand schrumpfte kontinuierlich, als das Peloton im zweiten Teil der Etappe das Tempo deutlich erhöhte. Mehrere Teams beteiligten sich an der Nachführarbeit und stellten die Gruppe innerhalb der letzten 25 Kilometer.
Nach der Einholung entwickelte sich ein offenes Rennen mit zahlreichen Attacken. Das Feld zerfiel mehrfach, und eine kleine Spitzengruppe unter anderem mit Axel Laurance, Mauro Schmid und Maximilian Schachmann setzte sich kurzzeitig ab. Dennoch neutralisierten sich die Angriffe in den Schlusskilometern, wodurch Raum für eine entscheidende Attacke entstand.

D’Aiuto trifft den perfekten Moment

D’Aiuto lancierte seinen Vorstoß rund fünf Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld heraus und erarbeitete sich schnell einen kleinen, aber entscheidenden Vorsprung.
Das Peloton reagierte zwar sofort, doch der Abstand stabilisierte sich zunächst bei etwa zehn bis zwölf Sekunden, während der Italiener allein in die Schlusskilometer fuhr. Auf der Zielgeraden schrumpfte der Vorsprung noch einmal deutlich, dennoch rettete D’Aiuto seinen Vorsprung knapp ins Ziel und sicherte sich den Etappensieg vor dem heranstürmenden Hauptfeld.
Der Blick richtet sich nun auf die 3. Etappe, auf der das Gesamtklassement nach zwei kontrollierten Renntagen deutlich stärker unter Druck geraten dürfte.

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