„Die kleinen Fortschritte genießen“: Mads Pedersen zurück auf der Rolle nach seinem schweren Sturz in Valencia

Radsport
Mittwoch, 11 Februar 2026 um 10:00
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Fünf Tage nach einem der härtesten Momente seines Saisonstarts sitzt Mads Pedersen wieder auf dem Rad. Der Däne von Lidl-Trek, der vergangenen Mittwoch auf der 1. Etappe der Volta a la Comunitat Valenciana 2026 zu Boden ging, hat seinen Weg zurück begonnen – nach einer doppelten Verletzung, die zunächst alle Alarmglocken schrillen ließ.
Die Sturzfolgen fielen entsprechend schwer aus: ein Handgelenksbruch und ein Schlüsselbeinbruch – ein ernüchternder Befund für jeden Profi, erst recht zu Beginn des Rennkalenders. Pedersen verweilte jedoch nicht beim Rückschlag, sondern wählte einen konstruktiven Ansatz. Nach der Operation in der vergangenen Woche steckt der Ex-Weltmeister bereits mitten in der Reha. Aus seinem Zuhause in Monaco teilte er ein Video auf der Rolle, das Handgelenk noch bandagiert, der Blick gelassen.
Dazu schrieb Pedersen eine knappe, aber treffende Botschaft: „Erinnerung: Die kleinen Fortschritte genießen.“ Ein Satz, der seine aktuelle Haltung gut einfängt. Anstatt Fristen oder Termine zu setzen, konzentriert sich der Däne sichtbar auf stetige Entwicklung und schätzt jeden Schritt in einem zwangsläufig graduellen Prozess.
Auch wenn der Vorfall in Valencia seinen Saisonauftakt abrupt ausbremste, ist es ermutigend, dass er bereits fünf Tage nach dem Sturz wieder locker pedaliert. Mit Geduld, Konstanz und positiver Haltung schreibt Mads Pedersen nun das erste Kapitel seines Comebacks.

Mads Pedersen 2025

In der vergangenen Saison untermauerte Mads Pedersen seinen Status als einer der besten Fahrer der Welt. Es wurde sogar diskutiert, ob er zur erlesenen „Big Six“ um Tadej Pogacar, Mathieu van der Poel, Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel und Primoz Roglic gehört. Der Fahrer, den er in dieser Gruppe ersetzen würde, ist Wout van Aert.
Die Argumente lieferte er auf der Straße. Zu seinen herausragenden Resultaten 2025 zählten vier Etappensiege und das Punkteklassement beim Giro d’Italia, ein Etappensieg bei der Vuelta a España samt Punktewertung, Gesamtsiege bei der Danmark Rundt und der Tour de la Provence, Gent-Wevelgem sowie Podestplätze bei der Tour des Flandres und Paris–Roubaix, um nur einige zu nennen.
Mads Pedersen peilt eine schnelle Rückkehr an, um die Monumente ins Visier zu nehmen
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