Matteo Jorgenson lieferte eine herausragende Vorstellung auf Etappe 5 von Tirreno–Adriatico 2026 ab. Der US-Amerikaner von
Team Visma | Lease a Bike war der einzige Fahrer, der am Schlussanstieg das Tempo von
Isaac del Toro mitgehen konnte. Dank dieses Einsatzes kletterte er im Gesamtklassement und liegt nun auf Rang drei.
Del Toro bleibt Gesamtführender, der Italiener Giulio Pellizzari ist Zweiter. Jorgenson bleibt seinerseits in Schlagdistanz nach einer Etappe, auf der die mannschaftliche Arbeit entscheidend war, um mit Reserven in den Schlussteil zu kommen.
„Ich bin sehr glücklich mit diesem Ergebnis“, sagte der Amerikaner
auf der Website seines Teams nach der 5. Etappe von Tirreno–Adriatico.
„Es ist ein ausgezeichnetes Resultat. Das Team hat einen großartigen Job gemacht und mich vorne gut positioniert, dadurch konnte ich viel Energie sparen. Im Finale habe ich sogar versucht, mich von Del Toro zu lösen, aber es hat nicht geklappt“, ergänzte er.
Der Traum, Del Toro noch einzuholen
Das Rennen ist vor einer entscheidenden 6. Etappe weiter offen. Matteo Jorgenson setzt darauf, am Samstag erneut eine Chance zu bekommen, wenn die Strecke abermals anspruchsvolles Terrain mit dem HC-Anstieg Sassotetto (13,1 km bei 7,3 %) bietet, gefolgt von vier Auffahrten zum sehr steilen Anstieg nach Camerino (3,2 km bei 8,9 % mit finalen Rampen bis zu 15 %).
„Dann versuche ich es erneut und will so weit wie möglich nach vorne fahren. Auf jeden Fall gibt mir die heutige Etappe viel Selbstvertrauen“, schloss er.
Isaac del Toro wird versuchen, auf Etappe 6 das Gesamtklassement abzusichern. Der Vorsprung des Mexikaners auf Matteo Jorgenson beträgt 34 Sekunden, und an einem fordernden Tag mit vielen Höhenmetern ist alles möglich. Die Ausgangslage ist eng, denn auch Red Bull - BORA - hansgrohe wittert mit Giulio Pellizzari und Primoz Roglic, Zweiter und Vierter im Kampf um die maglia azzurra, seine Chancen.
Isaac del Toro returns to the overall leader of Tirreno-Adriatico 2026 after stage 5